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Die Sprache der Pferde:

So verstehst du dein Pferd


Um Pferde verstehen zu können, musst du sie gut beobachten. Wenn du genau hinschaust, wirst du erkennen, was das Pferd gerade fühlt, was es ausdrückt und was es möchte. Pferde haben eine ausgeprägte Mimik (Mienenspiel des Gesichtes) und Gestik (Körpersprache).




Das Ohrenspiel zeigt dir, wohin die Aufmerksamkeit des

Pferdes gerichtet ist, und gibt zugleich Auskunft darüber,

ob das Pferd gespannt oder entspannt ist. Steil aufgerichtete

Ohren verraten volle Konzentration, während sie beim

schläfrigen Pferd schon mal schlaff zur Seite zeigen.

Eng angelegte Ohren sind eine Drohgebärde, doch nach

hinten gerichtete Ohren beim Reiten können auch ein

Zeichen dafür sein, dass das Pferd auf seinen Reiter

konzentriert ist. Auch ein Blick in die Augen verrät viel.

An der Maulpartie lässt sich ebenfalls einiges ablesen:

Ist das Maul verkniffen und faltig oder hängt die Unterlippe

lässig herab?


Die ganze Körperhaltung verrät dir, ob das Pferd angespannt, aufgeregt und ängstlich oder locker, lässig und entspannt ist. Hoch aufgerichtet steht das Pferd voller Spannung da. Mit tiefem Kopf, ein Hinterbein angewinkelt, ruht das Pferd.

Um diese Pferdesprache wirklich gut verstehen zu können, braucht es Zeit und Übung. Vor allem aber musst du bewusst hinschauen. Grundsätzliche Haltungen wie Anspannung und Entspannung wirst du schnell erkennen können. Je mehr Erfahrung du hast, desto besser wirst du auch unterscheiden können, ob das Pferd aufgeregt ist, Angst oder Schmerzen hat, müde ist oder sich langweilt, freudig erregt ist oder sich einfach pudelwohl fühlt.

Die folgenden Bilder können dir einen ersten Eindruck vermitteln.


Drohgebärden

Die Nüstern gerümpft, die Ohren verdreht,
Die Augen ganz schmal – wer kommt diesen Weg?
Wehe dem, der es wagt, hier zu gehen!
Das Pony wird böse – das kann man sehen …

 



















Unterwerfung

Ich bin harmlos, schau gut hin!
Du wirst seh’n, wie klein ich bin.
Ich tu dir nichts – tu du mir nichts!
Du bist älter, stark und groß,
deine Freundschaft wär famos.

  















Wachsamkeit

Hat sich da was im Gebüsch bewegt?
Hat sich da was auf der Straße geregt?
Das Pony steht Wache, passt auf, was es war:
Ein Vogel, ein Mensch - oder echte Gefahr.

 














Freundschaft

Mehr nach links – und etwas höher!
Ja, da juckt es wirklich sehr.
Doch ich kraul auch dir das Fell
Und die Mähne, das geht schnell.
Wir sind füreinander da,
Echte Freunde, Jahr für Jahr.

 



















Entspannung

Hier lässt es sich gut schlafen,
Das ist ein sicherer Hafen,
Denn meine Freunde geben acht,
Dass jemand meinen Schlaf bewacht.

 



















Lebensfreude

Voll Kraft, voll Energie, von Ruhe keine Spur,
So ausgelassen toben, das ist Freude pur!
Gemeinsam laufen, Kräfte messen,
Und hinterher in Ruhe weiter fressen ...




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