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Warendorf (fn-press). Die Diskussion um die Einführung der Pferdesteuer zieht immer weitere Kreise. Nahezu täglich melden besorgte Pferdehalter, Reitervereine und Pferdebetriebe der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) neue Städte und Gemeinden, in denen die Pferdesteuer die knappen öffentlichen Kassen füllen soll.
Erste Erfolge im Kampf der Reitervereine, Pferdebetriebe, Landesverbände und der FN gegen die drohende Pferdesteuer sind bereits zu vermelden. So entschieden sich die Stadt- beziehungsweise Gemeinderäte von Worms (Rheinland-Pfalz), Nuthetal (Brandenburg), Quickborn und Insel Fehmarn (Schleswig-Holstein), Dettighofen (Baden-Württemberg), Nettetal (Nordrhein-Westfalen) sowie Schauenburg, Rödermark, Immenhausen und Langenselbold (Hessen) gegen die Pferdesteuer. Dennoch gibt es keinerlei Veranlassung, das Thema zu verharmlosen und zu bagatellisieren. Thomas Ungruhe, Leiter der Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe der FN, erklärt: „Das Problem ist noch lange nicht vom Tisch. Die Pferdesteuer wird in so vielen Städten und Gemeinden diskutiert, dass wir mittlerweile von einem Flächenbrand sprechen können.“ So stehen aktuell (Stichtag 7. Dezember) noch Entscheidungen pro oder contra Pferdesteuer in Meerbusch und Dortmund (Nordrhein-Westfalen, Norderstedt (Schleswig-Holstein) sowie in zahlreichen hessischen Städten und Gemeinden (u. a. Bad Homburg, Rodgau, Greifenstein, Biebertal, Nidderau und Niddatal) an. Und täglich kommen weitere hinzu. Hessen nimmt insofern eine Sonderstellung ein, als der Hessische Städte- und Gemeindebund eine Mustersatzung ausgearbeitet hat, die es den Kommunen geradezu leicht macht, „Ja“ zur Pferdesteuer zu sagen. Sogar die Höhe wird in der Mustersatzung empfohlen: bis zu 750 Euro pro Pferd/Pony und Jahr!
Wer die Einführung der Pferdesteuer erfolgreich bekämpfen möchte, braucht vor allem strategisches Vorgehen. Dies haben die Erfahrungen der vergangenen Wochen deutlich gemacht. Da die Pferdesteuer eine kommunale Steuer ist, kann sie auch nur auf Gemeinde- oder Stadtratsebene verhindert werden. Deshalb ist es für Vereine und Betriebe immens wichtig, die Tagesordnungspunkte und die Protokolle ihrer kommunalen Entscheidungsgremien zu kennen. Manches wird in den amtlichen Bekanntmachungen veröffentlicht, manches ist in den Rathäusern einzusehen, im konkreten Fall sollte sich jeder vor Ort informieren. Je früher die Lobbyarbeit beginnt, desto wirkungsvoller kann die Pferdesteuer bereits im Ansatz bekämpft werden. Thomas Ungruhe: „Wichtig ist die sachliche Auseinandersetzung mit den Entscheidungsträgern. Dabei kann die Zusammenarbeit mit Verbündeten wie dem Bauernverband oder dem Bund der Steuerzahler sehr hilfreich sein.“ Ungruhe warnt vor Schnellschüssen in der örtlichen Presse. „Wenn sich Politiker oder Beamte angegriffen fühlen, ist die Türe für weitere Gespräche schnell geschlossen.“ hen
Fragen an Thomas Ungruhe
FN-aktuell: Herr Ungruhe, Sie sprechen in diesen Tagen und Wochen mit Bürgermeistern und Politikern in den Städten und Gemeinden. Was sind Ihre wichtigsten Erfahrungen?
Th. Ungruhe: „Entscheidend ist die Lobbyarbeit. Wir schaffen Netzwerke aus Reitervereinen und Mitgliedsbetrieben an der Basis und stimmen in enger Absprache mit dem Landesverband das Vorgehen ab. Wir als FN haben keinen direkten Einfluss, da die Pferdesteuer eine rein kommunale Abgabe wäre. Aber wir können im strategischen Bereich unterstützen. Diese Hilfestellung wird auch sehr gerne angenommen. So haben wir mit Robert Kuypers, dem Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Hessen, erfolgreiche Überzeugungsarbeit geleistet.
FN-aktuell: Bis heute hat noch keine einzige Gemeinde in Deutschland die Steuer eingeführt, nicht zuletzt wegen der überzeugenden Argumentation der Gegner. Wie ernst muss man die Pferdesteuer denn überhaupt nehmen?
Th. Ungruhe: Sehr, sehr ernst, wir dürfen uns auf keinen Fall auf unseren bisherigen Erfolgen ausruhen. Ich habe Verständnis für die Städte und Gemeinden, deren Haushaltslage vielfach als katastrophal bezeichnet werden muss. Aber die Pferdesteuer ist ein völlig ungeeignetes Mittel, um weitere Einnahmen zu erzielen.
FN-aktuell: Welche Argumente überzeugen die Städte und Gemeinden am meisten?
Th. Ungruhe: Es ist ein ganzes Bündel von Argumenten. Erstens, Pferdesport in den Reitvereinen und Pferdebetrieben ist kein Luxus der Reichen, sondern aktive Jugendarbeit, denn über die Hälfte aller Reiter ist unter 21 Jahre alt. Zweitens, mit der Pferdesteuer würde erstmals in Deutschland eine Sportart besteuert. Das allein ist schon ein Unding, denn jedermann weiß, wie wichtig die körperliche und soziale Förderung gerade junger Menschen ist. Drittens, viele Pferde in unseren Reitvereinen werden auch für therapeutische Zwecke eingesetzt. Niemand darf die so wertvolle heilpädagogische Kinder- und Jugendarbeit mit dem Partner Pferd gefährden. Viertens, wir dürfen auch nicht den Wirtschaftsfaktor Pferd außer Acht lassen. Viele Landwirte leben ganz oder teilweise von der Pensionspferdehaltung, viele Hektar Grünland werden als Pferdeweiden genutzt, die Produktion von Heu und Stroh ist ein wichtiger Einkommenszweig. Es ließen sich viele Argumente aufzählen…
FN-aktuell: Viele Kommunen erwägen die Pferdesteuer mit der Begründung, dass Pferde erhebliche Schäden in Wald und Flut anrichten.
Th. Ungruhe: Dieses Argument wird in der Tat gerne angeführt, es ist aber falsch. Fakt ist, dass in manchen Waldgebieten schwere Maschinen weit mehr Schäden anrichten, als Pferdehufe dies jemals tun könnten. Darüber hinaus regeln sowohl die Landesnaturschutzgesetze als auch die Landeswaldgesetze das Recht auf Betreten und Nutzen der Natur. Sport - und damit auch der Pferdesport – sind hier fest verankert. Da nach dem Gleichheitsprinzip keine Diskriminierung einzelner erfolgen darf, müsste theoretisch eine solche „Steuer“ alle Naturnutzer wie Fahrradfahrer oder Mountainbiker erfassen. Das will natürlich niemand.
FN-aktuell: Haben die Kommunen überhaupt eine Vorstellung, ob eventuelle Erlöse durch die Pferdesteuer den bürokratischem Aufwand rechtfertigen würden?
Th. Ungruhe: Ich bin sicher, dass der bürokratische Aufwand immens ist, wesentlich höher als der Nutzen, den die Pferdesteuer brächte. Noch wissen die Gemeinden nicht, wie sie das Thema überhaupt anpacken sollen. Es gibt keine Aussagen, welche Pferde besteuert werden sollen und für welche eine Ausnahme gemacht würde. Was wäre mit Therapiepferden, Gnadenbrotpferden oder Jungpferden, die noch gar nicht geritten werden? Hier ist vieles noch sehr unausgegoren. Aber wir arbeiten ja daran, dass wir das Thema Pferdesteuer schon vorher vom Tisch bekommen. hen
Argumente gegen die Pferdesteuer:
Keine Luxussteuer
Eine Reitpferdesteuer wäre als Luxussteuer nicht haltbar, denn die meisten Reiter beziehungsweise Eltern reitender Kinder sind Angehörige mittlerer Einkommensgruppen. Einzelne hochpreisige Pferdekäufe dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass sich das Gros der Reiter die Haltung ihrer Pferde erst durch Verzicht auf anderen Gebieten ermöglicht. Reiten ist kein Sport für Privilegierte; Reiten ist schon vor langer Zeit zum Volkssport geworden!
Pferdesteuer ist mit Hundesteuer nicht vergleichbar
Die Hundesteuer ist eine Lenkungssteuer. Sie verfolgt in erster Linie den Zweck, die Hundehaltung einzudämmen. Durch die große Zahl der Hunde und ihre Haltung in enger Lebensgemeinschaft mit den Menschen kommt es zu Verschmutzung der unmittelbaren menschlichen Lebensbereiche. Pferde werden in der Regel außerhalb von Wohngebieten gehalten und entweder auf Reitplätzen oder auf Wegen abseits von Siedlungsgebieten genutzt. Deshalb können die Beeinträchtigungen für die Allgemeinheit vernachlässigt werden und deshalb verbietet sich der Vergleich mit der Hundesteuer!
Reiten bedeutet Sportausübung
Pferdebesitz ist kein Selbstzweck, sondern dient der Ausübung von Sport. Sport ist förderungswürdig und wird daher mit öffentlichen Mitteln gefördert. Es wäre daher unsinnig, wenn die öffentliche Hand auf der einen Seite den Sport fördert und ihn gleichzeitig auf der anderen Seite besteuert. Mit einer Pferdesteuer würde erstmals eine Sportart besteuert werden!
Reitsport ist Jugendsport
Der Reitsport wird in erster Linie von der Jugend ausgeübt, denn 50 Prozent der organisierten Reiter und 75 Prozent der Aktiven sind unter 21 Jahre alt. Die Pferdesteuer würde sich daher primär gegen die Jugend richten. Der Pferdesport holt die Jugendlichen vom Fernseher weg, sie treiben Sport, lernen Verantwortung für ein ihnen anvertrautes Tier zu übernehmen und betätigen sich sinnvoll; sie sind „von der Straße“. Das Loblied, das Städte und Gemeinden ihren Sportvereinen in Bezug auf Sozial- und Jugendarbeit singen, gilt auch für Reitvereine und Reiterhöfe. Hier wird Sport getrieben und gleichzeitig Jugend- und Sozialarbeit geleistet. Eine Pferdesteuer wäre ein Affront gegen die engagierte Arbeit der gemeinnützigen Reitvereine und Reiterhöfe.
Reiten ist Gesundheitssport
Seit April 2008 ist Reiten vom Deutschen Olympischen Sportbund als Gesundheitssport anerkannt; nur sechs Sportarten haben bisher die strengen Auflagenkriterien erfüllt. Krankenkassen haben diesen Mehrwert längst erkannt und unterstützen Reitlehrgänge, die mit dem Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“ gekennzeichnet sind. Eine Pferdesteuer würde sich also auch gegen die Gesundheitsförderung unserer Gesellschaft richten.
Pferde helfen behinderten Menschen
Sehr häufig werden Pferde im Therapeutischen Reiten zur Behandlung und Rehabilitation kranker und behinderter Menschen eingesetzt. Der Anteil von Kindern und Jugendlichen ist auch hier sehr hoch. Thomas Gottschalk setzt sich vehement dafür ein, dass Erlöse aus der Lotterie „Aktion Mensch“ dem Therapeutischen Reiten zufließen.
Bedeutung für die Landwirtschaft
Pferde stellen in Deutschland für die häufig arg bedrängte Landwirtschaft eine alternative Einkommensquelle dar. Im Vordergrund stehen die Produktion und der Verkauf von Futter und Einstreu. Darüber hinaus stellt für viele Betriebe die Bereitstellung von Weideflächen und die Pensionspferdehaltung einen alternativen Betriebszweig dar. Die Erhaltung und die Ausbreitung des Pferdesports und die damit einhergehende Einkommensverbesserung der Landwirtschaft ist also von öffentlicher Bedeutung.
Pferdesteuer ruiniert Pensionsstallbetreiber
In früheren Jahren führten Landwirte 7 Prozent ihrer Einnahmen aus dem Pensionsstallbetrieb an Mehrwertsteuer ab. Vor einigen Jahren wurde dieser Mehrwertsteuersatz auf 19 Prozent erhöht. Diese Anhebung ließ sich bei den Pferdebesitzern aber nicht durchsetzen, sodass sie zu erheblichen Einkommensverlusten bei den Stallbetreibern führte. Wenn der Stallbetreiber jetzt auch noch eine Pferdesteuer abführen soll, die er nicht an seine Kunden weitergeben kann, führt dieses zwangsläufig zu seinem wirtschaftlichen Ruin.
Warendorf (fn-press). Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) startet mit einem neuen Internetauftritt in das neue Jahr. Am Montag, 2. Januar, geht das komplett neu gestaltete und neu strukturierte Internetportal pferd-aktuell.de online.
Große Bilder, eine übersichtliche Navigation und weniger Seiten – der neue Internetauftritt ist nicht nur modern gestaltet, sondern vor allem auch viel übersichtlicher. Aktuelle Meldungen sind auch weiterhin im Newsticker zu finden und wichtiger Bestandteil der Startseite. Auch beliebte Seiten wie die Pferdenamensuche und die Starporträts wird es im neuen Internetauftritt wieder geben. Eine echte Hilfe ist ab 2012 der Veranstaltungskalender mit allen Terminen rund um Pferdesport und -zucht, oder – je nach Bedarf – auch nur mit einer Übersicht der Turniere oder aller Veranstaltungen der Persönlichen Mitglieder (PM) und der Deutschen Akademie des Pferdes (DAP):
Die Termine der PM und der DAP können aber nicht nur eingesehen, sondern im Shop auch direkt gebucht werden. Außerdem gibt es hier Tickets für die DKB-Bundeschampionate. Alle Merkblätter und Broschüren der FN sind ebenfalls im Shop erhältlich.
Alle weiteren Neuerungen sind ab Januar unter www.pferd-aktuell.de zu sehen. Evw
Warendorf (fn-press). Wie erfolgreich die deutschen Reiterinnen und Reiter sowie in Deutschland trainierende Ausländer mit Gastlizenz auf dem Viereck, im Parcours und im Gelände agieren, lässt sich auch am Punktestand der disziplinspezifischen Ranglisten absehen. Gewichtet nach Prüfungsniveau, wurden jetzt alle Siege und Platzierungen addiert und in den neuen Listen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) veröffentlicht. Berücksichtigt sind alle Turniersporterfolge vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011. Die „ewige Beste“ der Dressur, Isabell Werth (Rheinberg), hat ihre Führung behauptet, während Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und Michael Jung (Horb) ihre Spitzenposition nach einer Pause zurückerobern konnten.
Isabell Werth bleibt die unangefochtene Nummer eins: Die fünfmalige Dressur-Olympiasiegerin sammelte mit ihren fünf Grand Prix-Pferden sowie etlichen jungen Talenten 177.620 Punkte und rangiert mit einem Riesenvorsprung einsam an der Spitze. Über 80.000 Punkte weniger weist das Konto von Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) auf (93.531), der auch im Vorjahr Rang zwei bekleidete. Championatsneuling Helen Langehanenberg (Münster) rückte auf Position drei vor (78.167) und verdrängte Matthias Alexander Rath (Kronberg) auf Platz vier (77.790). Damit macht das Silber-Team der diesjährigen Europameisterschaft die vorderen Plätze unter sich aus. An die fünfte Stelle mit 68.286 Punkten schob sich Dorothee Schneider (Framersheim) vor.
Bei den Springreitern kletterte der Vorjahres-Dritte und aktuelle „Rider of the Year“, Ludger Beerbaum, wieder an die Spitze (192.908 Punkte). Auch er hat die Konkurrenz weit hinter sich gelassen. Fast 40.000 Punkte weniger erzielte Christian Ahlmann (Marl), der Rang zwei verteidigte (144.073). Marco Kutscher (Riesenbeck) machte zwei Plätze gut und ist nun mit 143.490 Punkten an dritter Stelle. Der Spitzenreiter des Vorjahres, Marcus Ehning (Borken), rutschte auf Rang vier ab (125.740), Vize-Europameister Carsten-Otto Nagel (Wedel) schließt das Spitzenquintett mit 123.961 Punkten.
Mit seinem Weltmeistertitel und zwei Goldmedaillen bei den Europameisterschaften in Luhmühlen ist Michael Jung national wie international die unangefochtene Nummer eins im Busch. Das spiegelt auch die Rangliste Vielseitigkeit wieder, die der Schwabe mit gewaltigem Vorsprung vor dem zweitplatzierten Andreas Dibowski (Döhle) anführt. Jung hat 57.547 Punkte auf dem Konto. „Dibo“, der mit Jung die Plätze tauschte, sammelte 35.856 Punkte. Auf dem dritten Platz halten konnte sich Dirk Schrade (Sprockhövel) mit 22.353 Punkten. Einen Sprung nach oben in der Rangliste machte Vizeeuropameisterin Sandra Auffarth (Ganderkesee). Im vergangenen Jahr noch auf Platz zwölf kam der Shooting-Star der Saison 2011 auf insgesamt 22.196 Punkte und kletterte damit auf Platz vier. Alte und neue Nummer fünf ist Ingrid Klimke (Münster) mit einem Kontostand von 21.485 Punkten.
Die ausführlichen Ranglisten sind im Internet unter www.pferd-aktuell.de/ranglisten zu finden. hen/Hb
Warendorf (fn-press). Es ist der bundesweite Werbetag für Pferdesportvereine und Pferdebetriebe. Der Tag, um neue Mitglieder für den Verein oder neue Kunden für den Betrieb zu gewinnen: Der „Tag der offenen Stalltür“ am 6. Mai 2012. Vereine und Betriebe, die ihre Werbetrommel rühren und von der Werbewirkung des Aktionstags profitieren wollen, können sich ab sofort anmelden bei den Initiatoren – der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und den Landespferdesportverbänden.
Bereits 400.000 Besucher folgten dem Motto „Komm zum Pferd“, mit dem Deutschlands Vereine und Betriebe 2009 und 2010 mit dem Tag der offenen Stalltür lockten. In 70 Prozent der Fälle übertraf die Besucherzahl die Erwartungen der Veranstalter. Über zwei Drittel der insgesamt 1.700 teilnehmenden Vereine und Pferdebetriebe gewannen neue Mitglieder, Reit- und Voltigierschüler oder Einstaller. Einzelne Vereine verbuchten bis zu 25 neue Reitschüler im Anschluss an den Aktionstag.
Der „Tag der offenen Stalltür“ ist eine Aktion der FN und der Landespferdesportverbände, um zu zeigen, dass Reiten ein Sport für jedermann ist. Gleichzeitig wollen die Verbände den Betrieben und Vereinen eine Plattform zur Selbstdarstellung bieten und sie darin unterstützen, neue Kunden und Mitglieder zu gewinnen. Der Phantasie der Vereine und Betriebe sind dabei keine Grenzen gesetzt. Vielfalt ist erwünscht. Oft gehören Reit-, Fahr- und Voltigiervorführungen zum Programm. Besucher freuen sich immer, wenn sie sogar selbst in den Sattel steigen können. Alles ist möglich: von Kutschfahrten und Reiterspielen über Stallführungen sowie Schauprogrammen und Rassepräsentation bis hin zu Pferdefußball, Ponyreiten und der Präsentation unterschiedlichster Ausbildungsangebote. Das kann allein oder in Kooperation mit anderen Vereinen und Betrieben geschehen.
„Von dieser Aktion kann der ganze Pferdesport profitieren, denn sie ist hervorragend geeignet, neue Mitglieder zu gewinnen“, appelliert Soenke Lauterbach, FN-Generalsekretär, besonders an die Vereine mitzumachen. „Nahezu alle Sportverbände sind aufgrund der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft von sinkenden Mitgliederzahlen betroffen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Freizeitangebote, die ein Stück aus dem kleiner werdenden Kuchen haben möchte.“ Umso wichtiger sei es, sich auf diese Entwicklung einzustellen und mit geeigneten Konzepten und Angeboten um die geringer werdende Kundschaft zu kämpfen. Jedes Mitglied stärke den gesamten Pferdesport – jeden Verein, jeden Pferdebetrieb, jeden Reiter, Fahrer, Voltigierer, Züchter und Pferdebesitzer, denn nur als starke Lobby könne die FN die Interessen aller Pferdeleute in Deutschland erfolgreich vertreten.
Vereine und Betriebe, die mitmachen wollen, können sich bis zum 24. Februar 2012 als Teilnehmer für den „Tag der offenen Stalltür 2012“ bei ihrem Landespferdesportverband oder der FN anmelden. Teilnahmeberechtigt sind Pferdesportvereine und Pferdebetriebe, die Mitglied in einem Landespferdesportverband sind. FN und Landespferdesportverbände unterstützen die Teilnehmer mit vielfältigen Leistungen wie zum Beispiel praktischen Tipps zur Organisation, einem Ideenpool zur inhaltlichen Gestaltung, Checklisten für die Organisation und Hinweisen zur Pressearbeit vor Ort sowie Musterpressetexten. Allein 2009 sorgten die teilnehmenden Vereine und Betriebe so für über 1.000 Presseveröffentlichungen und mehr als 40.000 Internetmeldungen, die schließlich die Besucher vor Ort strömen ließen. Der Slogan „Komm zum Pferd“ findet sich als Aufforderung auf den Flyern und Plakaten, die zu dem Werbepaket gehören, das jeder teilnehmenende Verein und Betrieb zur Bewerbung seiner Veranstaltung einsetzen kann. Darüber hinaus bietet die FN Werbe- und Infomaterialen an, die während und auch außerhalb der Veranstaltung zur Mitglieder- und Kundengewinnung eingesetzt werden können. Begleitet wird der Aktionstag auf den Internetseiten von FN und Landesverbänden, indem unter anderem alle teilnehmenden Betriebe und Vereine aufgelistet werden. Also: den 6. Mai 2012 vormerken und Anmeldeformular auf der nächsten Seite ausfüllen und uns zuschicken. Bo
Weitere Informationen: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe, Martin Otto, Telefon 02581 /6362-211, E-Mail motto@fn-dokr.de.
Warendorf (fn-press). Jeder Züchter sucht einen passenden Hengst für seine Stute. Dabei ist nicht nur interessant, was der Hengst selbst geleistet hat, sondern auch, ob er seine Qualitäten überhaupt an seine Nachkommen weitergibt. Diese Frage kann anhand der Zuchtwertschätzung beantwortet werden. Denn in den Zuchtwert fließen sowohl die Eigenleistungen des Hengstes mit ein, als auch die Erfolge der bereits vorhandenen Nachkommen. Die Auswertung dieser Daten ergibt einen Zuchtwert, der anzeigt, wie hoch die Dressur- oder die Springveranlagung eines Hengstes ist.
Nach der Auswertung einer Vielzahl von Daten sind auch in diesem Jahr wieder Zuchtwerte für Hengste geschätzt worden. Informationen von mehr als 615.000 Pferden – über zwölf Millionen Informationen aus Turniersportprüfungen, mehr als 2,9 Millionen Informationen aus Aufbauprüfungen, über 78.500 Informationen aus Zuchtstuten- und Veranlagungsprüfungen sowie mehr als 7.200 Informationen aus Hengstleistungsprüfungen – fließen in das statistische Schätzverfahren der Zuchtwertschätzung ein. Jedes Jahr werden in Deutschland die Integrierten Zuchtwerte für Reitpferdehengste im Auftrag der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) am Rechenzentrum der Vereinigten Informationssysteme Tierhaltung (VIT) in Verden geschätzt. Ziel der Zuchtwertschätzung ist es, erblich bedingte Leistungsunterschiede möglichst genau zu schätzen, um dadurch dem Züchter die benötigte Grundlage zur Auswahl eines Hengstes zu liefern. Dabei muss bedacht werden, dass Zuchtwerte nur ein Baustein zur Beurteilung von Pferden und deren Vererbungsleistung sind.
Zuchtwerte Dressur – die TOP ein Prozent
Besonders interessant für die Züchter sind die Hengste, die im bundesweiten Vergleich an der Spitze stehen. Insgesamt sind 4.021 Hengste in der Zuchtwertschätzung 2011 mit einem Zuchtwert Dressur zu finden. Zu den TOP ein Prozent zählen alle Hengste, für die ein Zuchtwert von 151 Punkten und besser geschätzt wurde. Folgende nach dem Alphabet sortierte Hengste gehören zu den besten ein Prozent der Reitpferdevererber:
Belissimo M, Rheinländer v. Beltain – Zuchtwert 154 Punkte, Sicherheit 96 Prozent
Breitling W, Hannoveraner v. Bismarck - Zuchtwert 167 Punkte, Sicherheit 88 Prozent
Damon Hill, Westfale v. Donnerhall - Zuchtwert 164 Punkte, Sicherheit 90 Prozent
Damsey, Hannoveraner v. Dressage Royal - Zuchtwert 162 Punkte, Sicherheit 78 Prozent
Dancier, Hannoveraner v. De Niro - Zuchtwert 158 Punkte, Sicherheit 92 Prozent
Dancing Dynamite, Westfale v. Don Bedo I - Zuchtwert 164 Punkte, Sicherheit 91 Prozent
Diamond Hit, Oldenburger v. Don Schufro - Zuchtwert 152 Punkte, Sicherheit 97 Prozent
Dollmann, Westfale v. Davignon II - Zuchtwert 156 Punkte, Sicherheit 87 Prozent
Don Davidoff, Oldenburger v. Don Gregory - Zuchtwert 151 Punkte, Sicherheit 85 Prozent
Don Diamond, Württemberger v. Diamond Hit - Zuchtwert 168 Punkte, Sicherheit 76 Prozent
Don Henrico, Hannoveraner v. Don Frederico - Zuchtwert 151 Punkte, Sicherheit 78 Prozent
Don Primero, Oldenburger v. Donnerhall - Zuchtwert 153 Punkte, Sicherheit 98 Prozent
Don Schufro, Oldenburger v. Donnerhall - Zuchtwert 171 Punkte, Sicherheit 96 Prozent
Donautanz, Hannoveraner v. De Niro – Zuchtwert 152 Punkte, Sicherheit 82 Prozent
Dr. Jackson D, Württemberger v. Dream of Glory - Zuchtwert 155 Punkte, Sicherheit 93 Prozent
Duino, Oldenburger v. Donnerschwee - Zuchtwert 154 Punkte, Sicherheit 75 Prozent
Fidertanz, Rheinländer v. Fidermark - Zuchtwert 153 Punkte, Sicherheit 94 Prozent
Florenciano, Niederländisches Warmblut v. Florencio I - Zuchtwert 151 Punkte, Sicherheit 71 Prozent
Florencio I, Westfale v. Florestan I - Zuchtwert 151 Punkte, Sicherheit 97 Prozent
Friedensritter, Westfale v. Fürst Piccolo - Zuchtwert 154 Punkte, Sicherheit 85 Prozent
Fürst Piccolo, Rheinländer v. Fidermark - Zuchtwert 152 Punkte, Sicherheit 98 Prozent
Hofrat, Trakehner v. Gribaldi - Zuchtwert 153 Punkte, Sicherheit 95 Prozent
Insterburg, Trakehner v. Hohenstein - Zuchtwert 152 Punkte, Sicherheit 90 Prozent
Jazz, Niederländisches Warmblut v. Cocktail - Zuchtwert 163 Punkte, Sicherheit 81 Prozent
Locksley I, Hannoveraner v. Londonderry - Zuchtwert 151 Punkte, Sicherheit 81 Prozent
Londontime, Hannoveraner v. Londonderry - Zuchtwert 162 Punkte, Sicherheit 86 Prozent
Lord Fantastic, Rheinländer v. Lord Loxley I - Zuchtwert 151 Punkte, Sicherheit 85 Prozent
Lord Loxley I, Rheinländer v. Lord Sinclair - Zuchtwert 156 Punkte, Sicherheit 94 Prozent
Münchhausen, Trakehner v. Hohenstein - Zuchtwert 157 Punkte, Sicherheit 96 Prozent
Pasolongo, Bayer v. Pacelli W - Zuchtwert 157 Punkte, Sicherheit 81 Prozent
Real Diamond, Hannoveraner v. Rohdiamant - Zuchtwert 166 Punkte, Sicherheit 85 Prozent
Rhodes Scholar, Hannoveraner v. Rohdiamant - Zuchtwert 153 Punkte, Sicherheit 85 Prozent
Rock Forever, Westfale v. Rockwell - Zuchtwert 160 Punkte, Sicherheit 87 Prozent
Rosentanz, Hannoveraner v. Rohdiamant - Zuchtwert 151 Punkte, Sicherheit 76 Prozent
Samba Hit II, Brandenburger v. Sandro Hit - Zuchtwert 154 Punkte, Sicherheit 85 Prozent
Sancisco, Oldenburger v. Sandro Hit - Zuchtwert 154 Punkte, Sicherheit 90 Prozent
Sir Donnerhall, Oldenburger v. Sandro Hit - Zuchtwert 164 Punkte, Sicherheit 97 Prozent
Sorento, Oldenburger v. Sandro Hit - Zuchtwert 152 Punkte, Sicherheit 81 Prozent
Unee, Niederländisches Warmblut v. Gribaldi - Zuchtwert 154 Punkte, Sicherheit 73 Prozent
Welt Hit I O, Oldenburger v. Weltmeyer - Zuchtwert 151 Punkte, Sicherheit 90 Prozent
Welt Hit VI, Oldenburger v. Weltmeyer - Zuchtwert 162 Punkte, Sicherheit 75 Prozent
In jedem Jahr wird für einige Spring- und Dressurhengste erstmalig ein Zuchtwert publiziert, so dass sie neu in der Liste der Top-Vererber sind. Dies sind die Hengste, deren geschätzter Gesamtzuchtwert eine Sicherheit von mindestens 70 Prozent aufweist und die Schätzung auf mindestens fünf Nachkommen mit Eigenleistung basiert. In den meisten Fällen sind dies die jungen Hengste, deren ersten Nachkommen in Zuchtprüfungen geprüft wurden. Das sind in diesem Jahr Damsey (Jahrgang 2002), Don Diamond (Jahrgang 2002), Don Henrico (Jahrgang 2003), Duino (Jahrgang 2002), Florenciano (Jahrgang 2004), Friedensritter (2002), Londontime (Jahrgang 2002), Lord Fantastic (Jahrgang 2004) und Unee (Jahrgang 2001).
Zuchtwerte Springen – die TOP ein Prozent
Für insgesamt 3.112 Hengste wird in diesem Jahr ein Zuchtwert Springen veröffentlicht. Zu den TOP ein Prozent zählen alle Hengste, für die ein Zuchtwert von 153 Punkten und besser geschätzt wurde. Folgende Hengste, die nach dem Alphabet rangiert sind, gehören zu den besten ein Prozent:
Captain Fire, Holsteiner v. Contendro I - Zuchtwert 154 Punkte, Sicherheit 71 Prozent
Cardento, Holsteiner v. Capitol I - Zuchtwert 153 Punkte, Sicherheit 76 Prozent
Caretano Z, Holsteiner v. Caretino - Zuchtwert 154 Punkte, Sicherheit 87 Prozent
Caretino, Holsteiner v. Caletto II - Zuchtwert 153 Punkte, Sicherheit 98 Prozent
Carrico, Holsteiner v. Catoki - Zuchtwert 155 Punkte, Sicherheit 77 Prozent
Carthago, Holsteiner v. Capitol I - Zuchtwert 159 Punkte, Sicherheit 97 Prozent
Caspar, Holsteiner v. Cassini - Zuchtwert 155 Punkte, Sicherheit 80 Prozent
Cassini, Holsteiner v. Capitol I - Zuchtwert 155 Punkte, Sicherheit 98 Prozent
Catoki, Holsteiner v. Cambridge - Zuchtwert 156 Punkte, Sicherheit 90 Prozent
Cellestial, Oldenburger v. Cantus - Zuchtwert 154 Punkte, Sicherheit 90 Prozent
Cero I, Holsteiner v. Calido - Zuchtwert 157 Punkte, Sicherheit 84 Prozent
Chalan, Holsteiner v. Chambertin - Zuchtwert 153 Punkte, Sicherheit 84 Prozent
Champion For Pleasure, Hannveraner v. Champion Du Lys - Zuchtwert 153 Punkte, SI 70 Prozent
Clarimo, Holsteiner v. Clearway – Zuchtwert 162 Punkte, Sicherheit 78 Prozent
Comte, Hannoveraner v. Contendro I - Zuchtwert 162 Punkte, Sicherheit 72 Prozent
Concerto II, Holsteiner v. Contender - Zuchtwert 156 Punkte, Sicherheit 92 Prozent
Contendro I, Holsteiner v. Contender - Zuchtwert 158 Punkte, Sicherheit 98 Prozent
Cornado I, Westfale v. Cornet Obolensky - Zuchtwert 161 Punkte, Sicherheit 76 Prozent
Cornet Obolensky, Belgisches Warmblut v. Clinton - Zuchtwert 166 Punkte, SI 96 Prozent
Crawford, Holsteiner v. Corrado I - Zuchtwert 156 Punkte, Sicherheit 81 Prozent
Cumano, Holsteiner v. Cassini I - Zuchtwert 155 Punkte, Sicherheit 70 Prozent
Galoubet A, Selle Francais v. Alme - Zuchtwert 155 Punkte, Sicherheit 73 Prozent
Heartbreaker, Niederländisches Warmblut v. Nimmerdor - Zuchtwert 163 Punkte, SI 78 Prozent
Levisto, Holsteiner v. Leandro - Zuchtwert 155 Punkte, Sicherheit 95 Prozent
Montender, Niederländisches Warmblut v. Contender - Zuchtwert 158 Punkte, SI 75 Prozent
Now Or Never M, Niederländisches Warmblut v. Voltaire - Zuchtwert 156 Punkte, SI 88 Prozent
Perigueux, Hannoveraner v. Perpignon - Zuchtwert 165 Punkte, Sicherheit 82 Prozent
Saint Amour, Hannoveraner v. Stakkato - Zuchtwert 153 Punkte, Sicherheit 74 Prozent
Salito, Hannoveraner v. Stakkato - Zuchtwert 161 Punkte, Sicherheit 86 Prozent
Satisfaction, Hannoveraner v. Stakkato - Zuchtwert 158 Punkte, Sicherheit 83 Prozent
Stakkato, Hannoveraner v. Spartan - Zuchtwert 169 Punkte, Sicherheit 98 Prozent
Stakkato Gold, Hannoveraner v. Stakkato - Zuchtwert 166 Punkte, Sicherheit 82 Prozent
Stalypso, Hannoveraner v. Stakkato - Zuchtwert 155 Punkte, Sicherheit 88 Prozent
Stolzenberg, Hannoveraner v. Stakkato - Zuchtwert 156 Punkte, Sicherheit 93 Prozent
Valentino, Niederländisches Warmblut v. Now Or Never M - Zuchtwert 165 Punkte, SI 82 Prozent
Neu in der Liste der Spring-Zuchtwerte sind die Hengste Captain Fire (Jahrgang 2001), Carrico (Jahrgang 2003), Champion For Pleasure (Jahrgang 2000), Comte (Jahrgang 2003) und Perigueux (Jahrgang 2002). Diese Hengste haben ab diesem Jahr erstmalig einen Zuchtwert mit einer Sicherheit von mindestens 70 Prozent und mindestens fünf Nachkommen mit Eigenleistung vorzuweisen. Dabei muss bedacht werden, dass bei den Zuchtwerten Springen die Hürde zur Veröffentlichung für die Hengste schwieriger ist, da nicht so viele Einzelmerkmale zum Zuchtwert Springen beitragen wie zum Zuchtwert Dressur.
Die Zuchtwerte einzelner veröffentlichter Hengste sind ab sofort gegen eine Gebühr im Bereich Zucht (Claudia Koller, Telefon 02581/6362-256, E-Mail ckoller@fn-dokr.de) erhältlich. Darüber hinaus liefert das Jahrbuch Sport und Zucht der FN in Form einer DVD-ROM ausführliches Datenmaterial. Ab diesem Jahr gibt es das Jahrbuch Sport und Zucht auch erstmalig als Online-Version. Unter www.fn-jahrbuch.de bietet die Online-Version eine große Fülle an Informationen über Pferde, Reiter, Fahrer, Züchter, Turnierfachleute, Veranstaltungen, Vereine und Betriebe. Die Daten-DVD-ROM wird noch vor Weihnachten beim FNverlag erhältlich sein, Telefon 02581/6362-254, E-Mail vertrieb@fn-verlag.de oder Internet www.fnverlag.de . Die Online-Version kann bereits ab dem 28. November unter www.fnverlag.de bestellt werden.
Dr. Teresa Dohms-Warnecke
In der Pferdehaltung geht die Weidesaison dem Ende zu und die Fütterung mit Heu hat angefangen. Die größte Sorge vieler Pferdebesitzer ist daher zur Zeit, ob ihr Pferd Heu ohne chronisch krank machende Giftpflanzen vorgelegt bekommt. Im trockenen Jahr 2011 hat sich das Jakobskreuzkraut enorm ausgebreitet und wurde damit zu der meist verbreiteten und somit gefährlichsten Giftpflanze für Tierhalter. Regional unterschiedlich hat man es an jedem Straßenrand und auf vielen Wiesen und Weiden als gelb blühende Pflanze sehen können. Jakobskreuzkraut ist die Giftpflanze, an der die meisten Pferde in Deutschland sterben, auch wenn es oft nicht festgestellt wird. Die Vergiftung ist seit fast 100 Jahren als Seneziose oder „Schweinsberger Krankheit“ in der Veterinärmedizin bekannt. Durch die in allen Pflanzenteilen enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide werden Hepatosen (Schädigungen von Leberzellen) ausgelöst. Ein Pferd mit 600 kg Gewicht stirbt nach der Aufnahme von etwa 7 kg getrockneter Jakobskreuzkrautpflanzen. Bei einer üblichen Ration von täglich 8 kg Heu genügt ein Anteil von nur 0,25 % der Giftpflanze, damit das Pferd nach einem Jahr qualvoll stirbt.
Ein Pferdebesitzer aus Bonn hat die öffentliche Petition „Melde- und Bekämpfungspflicht des hochgiftigen Jakobskreuzkrauts“ gestartet. Jakobskreuzkraut und verwandte Arten stellen aber nicht nur für Pferde, Rinder, Ziegen, Schafe, Kaninchen, Meerschweinchen und verschiedene Zootiere eine große Gefahr dar, sondern auch für den Menschen. Bienen nehmen Pollen der giftigen Pflanze auf, so dass die giftigen Inhaltsstoffe, Pyrrolizidinalkaloide, auch in manchen Honigen zu finden sind. In Deutschland gibt es hierzu erst nur Empfehlungen, dass Honig untersucht werden soll. Ein Teil soll auch in die Milch übergehen, wozu aber noch weitere Forschungen notwendig sind. Jetzt schon befürwortet ein schweizerischer Milchbauernverband die Bekämpfung der Kreuzkräuter, da das Image ihrer Milch dadurch extrem gefährdet wäre.
Pferde- und andere Tierhalter sitzen mit den Landwirten in einem Boot. Denn die immer stärker werdende Ausbreitung geht vor allem von Straßenrändern aus. Private Tierhalter benötigen die Landwirte für die Produktion guten und sicheren Futters. Die Landwirte machen einen erheblichen Umsatz mit den Besitzern von rund 550000 Pferden in Deutschland.
Die Landwirtschaftsverwaltungen (http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/ackerbau/gruenland/jakobskreuzkraut.h tm ) warnen nachdrücklich vor den Gefahren. Aber es scheint keine praktischen Folgen zu haben. Die Verbreitung des Jakobskreuzkrauts wird nicht aufgehalten.
Es gibt wie immer auch Gegenstimmen. So hält der NABU die Angst vor der Giftpflanze für überzogen. Pferdebesitzer und andere Tierhalter sind da anderer Meinung, wie die begleitende Diskussion zur Online-Petition zeigt.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=20125
Doch ein Erfolg, d.h. entsprechende Maßnahmen der zuständigen Stellen für die Pflege von Straßenrändern und Brachflächen, wird sich erst einstellen, wenn die Tierhalter und Landwirte von einer breiteren Öffentlichkeit unterstützt werden. Von den Pferdefreunden wird keine Ausrottung des Jakobskreuzkrauts gefordert, sondern nur die Verhinderung der Ausbreitung auf Wiesen und Weiden.
Warendorf (fn-press). Die Gebühren fürs Nachnennen werden vereinheitlicht. Ab kommendem Jahr kostet die Nachnennung vor dem Turnier grundsätzlich 8 Euro – egal ob für einen Reiter, einen Startplatz (bisher 10 Euro) oder ein Pferd (bisher 20 Euro). Eine „komplette“ Nachnennung mit einem Startplatz wird damit billiger und kostet 24 statt bisher 30 Euro. Teurer wird es allerdings, wenn Reiter, Startplatz oder Pferd auf dem Turnier nachgenannt werden. Kurzentschlossene zahlen dann jeweils 25 statt bisher 20 Euro pro Reiter, Startplatz oder Pferd.
Eine Vereinfachung der Nachnennung steht auf der Wunschliste von Turnierteilnehmern weit oben und auch die Veranstalter erhoffen sich dadurch weniger Aufwand und Entlastung in den Meldestellen. Grundsätzlich ist das Nachnennen vor dem Turnier daher künftig auch nur noch per Internet über NennungOnline (www.fn-neon.de) möglich. Die Frist für die Nachnennungen vor dem Turnier endet in der Regel am Tag vor dem Turnierbeginn. Der genaue Termin ist der Ausschreibung zu entnehmen.
Die neue Gebührenordnung tritt ab Januar 2012 in Kraft und gilt für Nachnennungen für Veranstaltungen, deren Nennungsschluss nach dem 1. Januar 2012 liegt. Hb
Monheim (fn-press). Rückschau halten und die Weichen stellen, das ist einer der Aufgaben des Bundesjugendausschusses der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Auch in diesem Jahr wurden fürs kommende Jahr wieder verschiedene Neuerungen in Sachen Ablauf und Ausschreibung bei den Bundesveranstaltungen und Meisterschaften verabschiedet.
Neue internationale Aufgaben erwartet die Pony-Dressurreiter im kommenden Jahr. „Der fliegende Wechsel ist allerdings vom Tisch“, konnte Bundestrainerin Cornelia Endres (Dülmen-Buldern) beruhigen. Wer an den Europameisterschaften teilnehmen will, muss zuvor die 60-Prozent-Marke geknackt haben. „Das dürfte für uns jetzt nicht so eine große Rolle spielen, wertet aber die internationalen Turniere auf“, sagte Endres. Erfreulich für alle EM-Teilnehmer: Alle vier Mannschaftsreiter dürfen im kommenden Jahr sowohl die Mannschafts- als auch die Einzelaufgabe reiten, die Trostrunde entfällt. Die besten 15 aus der Einzelwertung kommen ins Kürfinale, wobei maximal drei Reiter pro Nation startberechtigt sind. Auf die Kür als dritte Wertungsprüfung müssen sich ab 2012 auch die Teilnehmer an den Deutschen Jugendmeisterschaften einstellen. „Wir kommen am Kürthema einfach nicht vorbei. Das lässt sich nicht mehr umdrehen“, so Endres. „Außerdem ist es für die Ponyreiter eine gute Erfahrung, denn bei den Junioren kommt die Kür sowieso. Und da es recht aufwändig ist, eine gute Kür zu gestalten, sollte man auch die Chance haben, diese öfter zu benutzen. Und den Kiddies macht es einfach auch mehr Spaß, mal etwas anderes zu reiten.“ Änderungen gibt es auch in der Ausschreibung der Bundeschampionate. Bei den Fünfjährigen wird es die neue DA2, bei den Sechsjährigen die DL3 sein, jeweils auf dem 20 x 60 Meter Viereck geritten.
Ein Warm-up soll es künftig für die Teilnehmer am Bundesnachwuchschampionat Dressur Pferde geben. Jeweils zu zweit dürfen die Reiter vorab aufs Viereck, wobei ihnen die Bundestrainer zu Seite stehen. „Die Jugendlichen waren zum Teil noch sehr nervös, das hat sich dann auch in der ersten Wertungsprüfung gezeigt“, sagte Oliver Oelrich (Lengerich). Da sich die Kommentierung der zweiten Qualifikation durch einen Richter und der Finalritte durch einen externen Experten – 2011 war die Sven-Günther Rothenberger – bewährt hat, soll dies für das nächste Jahr beibehalten werden. Für den Vorbereitungslehrgang wird die Einladung und Einbindung der Heimtrainer sowie ein Informationsabend für Eltern am Anreisetag angestrebt.
Beschlossen wurde außerdem, dass aus dem Maß gewachsene Ponys, die als Großpferd eingetragen sind, künftig an Deutschen Juniorenmeisterschaften Dressur und am Preis der Besten Junioren Dressur teilnehmen dürfen. Bislang waren alle zu groß gewordenen Ponys, die jemals an einer DM als Pony teilgenommen haben, nicht in der Juniorentour startberechtigt. „Warum soll beispielsweise ein gut ausgebildete Ponys, das siebenjährig zu groß geworden ist und von da an als Großpferd gilt und eingetragen ist, nicht auch bei den Junioren mitgehen dürfen“, hieß es in der Begründung. Für Ponys „im Maß“ gilt diese Regelung nicht.
Bei den Deutschen Ponymeisterschaften im Springen soll es künftig strengere Zulassungsbedingungen geben. Um Kinder und Ponys nicht zu überfordern, müssen die DM-Teilnehmer (nicht das Reiter-Pony-Paar oder das Pony) künftig bis zum Nennungsschluss drei Platzierungen in zwei M*-Springen vorweisen. Die Beschickung erfolgt aber weiterhin über die Landesverbände entsprechend der Quote.
Zum zweiten Mal ermitteln im Jahr 2012 die Altersklasse Children ihren Deutschen Meister. Anders als bei der Ermittlung des „Bundessiegers 2010“ und der Premiere des „Deutschen Meisters 2011“ soll im kommenden Jahr der Austragungsmodus und die Meisterschaftswertung den Ponyspringreitern angepasst werden. Somit sind in dem Finalspringen, das in zwei Umläufen ausgetragen wird, nur noch 50 Prozent der Starter aus der ersten Wertungsprüfung zugelassen. Maßgebend für die Zulassung ist die jeweils bessere Gesamtstrafpunktsumme aus der ersten und zweiten Wertungsprüfung. Deutscher Meister darf sich im kommenden Jahr der Reiter mit der geringsten Strafpunktsumme aus den drei Wertungsprüfungen nennen.
Nach den großen Veränderungen im vergangenen Jahr mit der Altersbeschränkung für die Bundesnachwuchschampionate Vielseitigkeit auf 15 Jahre und die Einführung eines U15-Bundesfinales im Herbst, stehen in der Vielseitigkeit in diesem Jahr nur kleine Änderungen auf dem Programm. So sind ab 2012 Ponyreiter, die beim Bundesnachwuchschampionat des laufenden Jahres in der Einzelwertung der Kombinierten Prüfung platziert waren, bei der darauf folgenden Goldenen Schärpe der Ponyreiter nicht mehr startberechtigt. Bei den Jungen Reitern wird außerdem das Erbringen eines **-Qualifikationsergebnisses im laufenden Jahr vor den Deutschen Meisterschaften verlangt, ansonsten gelten die vom Weltverband (FEI) geforderten Qualifikationskriterien. „Das dient nicht zuletzt auch der eigenen Sicherheit“, sagte Bundestrainer Rüdiger Schwarz (Sassenberg).
Pferdebesitzer und -halter müssen für Pferde giftige Pflanzen kennen
Warendorf (fn-press). Innerhalb weniger Stunden sind im April fünf Pferde im schleswig-holsteinischen Tangstedt an einer Eibenvergiftung gestorben. Der Hofbetreiber hatte in seinem Garten Eiben gestutzt und den hochgiftigen Grünabschnitt den Pferden zum Fressen auf die Weide gelegt. Er versicherte, dass ihm die Giftigkeit der Pflanze nicht bekannt gewesen sei. „Das ist ein tragischer Fall, der hätte vermieden werden können. Wir appellieren an alle, die mit Pferden umgehen, sich über für Pferde giftige Pflanzen zu informieren,“ sagte Dr. Michael Düe, Leiter der Abteilung Veterinärmedizin bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).
Wer denkt, giftige Pflanzen gibt es nur im Dschungel, der irrt. Oft sind die giftigen Pflanzen auch beliebt in deutschen Gärten. So auch die Eibe, ein zwei bis 15 Meter hoher immergrüner Nadelbaum mit roten Früchten, der gerne auch als Hecke eingesetzt wird. Alle Pflanzenbestandteile sind giftig. Schon 0,2 bis 0,3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht eines Pferdes sind tödlich und der Tod kann schon nach fünf Minuten eintreten. Beliebt und oft in Gärten zu sehen sind auch Buchsbaum, Lebensbaum, Oleander und Rhododendron. Alle diese Pflanzen bekommen Pferden nicht. Nicht immer enden Vergiftungen tödlich. „Die Folgen reichen von Kolikerscheinungen und Muskelzittern bis hin zu schlimmen Fällen von Organschäden zum Beispiel der Leber“, erklärt Dr. Düe.
„Buchsbaum, Eibe oder Rhododendron – das ist nur eine Auswahl bekannter Pflanzen, die nicht in die Nähe von Pferden gehören. Sie sind nicht geeignet für Hecken und Beete an Weiden oder Pferdeställen. Wer die Begrünung eines Pferdehofes plant, sollte bei der Pflanzenauswahl jede Pflanze nachschlagen. Das Wissen über diese Pflanzen gehört zur Sachkunde von Pferdeleuten“, sagt Gerlinde Hoffmann, Leiterin der FN-Abteilung Pferdehaltung und Umwelt sowie Autorin des Buches „Orientierungshilfen Reitanlagen- und Stallbau“.
Krankmachende und tödliche Pflanzen können sich aber auch auf der Weide ansiedeln. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen der Weiden wichtig. „Wenn untypische Pflanzen auf der Weide stehen, entfernen Sie diese und fragen Sie im Zweifel einen Experten“, empfiehlt Gerlinde Hoffmann. So ist vielen zum Beispiel das Jakobskreuzkraut bekannt, eine bis zu einem Meter hohe Pflanze, die im Sommer gelb blüht. Während Pferde sie frisch meist meiden, können sie vor allem im Heu oder in der Silage ihre tödliche Wirkung entfalten.
Aber auch die Pferdebesitzer sind gefordert. Wer giftige Pflanzen am Stall, an und auf den Weiden vermutet oder entdeckt, sollte seinen Stallbetreiber ansprechen. Bei Ausritten empfiehlt es sich, darauf zu achten, wo man sein Pferd anbindet, wo man es grasen lässt und welche Pflanzen in der Nähe sind. Gerade bei Ausritten besteht Gefahr, denn in Feld und Wald gibt es Pflanzen, die Pferden nicht bekommen, wie zum Beispiel den Adlerfarn.
Woran aber erkennt man Vergiftungen und was soll man tun, wenn der Verdacht einer Vergiftung besteht? Antworten liefert das Buch „Deutscher Reitpass“ aus dem FNverlag: „Die Anzeichen einer Vergiftung sind sehr unterschiedlich, ebenso die Zeitspanne von der Aufnahme des Giftes bis zum Auftreten der ersten Symptome,“ heißt es in dem Lehrbuch zum gleichnamigen Ausbildungsabzeichen, quasi dem Führerschein für alle, die viel und gern mit ihrem Pferd ins Gelände gehen. „Vergiftungen können sich äußern durch ungewöhnliche Unruhe, leichte Erregbarkeit, Darmstörungen, krampfartige Kolikanfälle, Durchfall, Schweißausbruch, Speichelfluss, Lähmungen, taumelnden Gang oder ausdauerndes Gähnen. Im schlimmsten Fall stirbt ein Pferd an Atemlähmung oder Herz-Kreislauf-Versagen. Bei Verdacht auf Vergiftungen muss so schnell wie möglich ein Tierarzt gerufen werden. Das Pferd darf keine weitere Nahrung zu sich nehmen; erlaubt ist nur frisches Wasser. Unbedingt eine Probe der verdächtigen Pflanze aufheben! Wenn möglich, sollte das Pferd bis zum Eintreffen des Tierarztes in eine ruhige, gut gepolsterte Box gebracht werden, in der es sich nicht selbst verletzen kann.“ Das Buch „Deutscher Reitpass“ bietet darüber hinaus eine erste Übersicht wichtiger Giftpfanzen mit Bildern. Wer mehr wissen will, dem empfiehlt sich das Buch „Notfall-Ratgeber Pferde und Giftpflanzen“ der Tierärztin Dr. Beatrice Dülffer-Schneitzer, ebenfalls erschienen im FNverlag. Dort sind über 100 Giftpflanzen mit Fotos abgebildet und hinsichtlich Gefährlichkeit, Standort und Verbreitung, Aussehen, Blüte, Früchte, giftige Pflanzenteile, Giftstoffe, gefährliche Dosis, Vergiftungsanzeichen und Erste Hilfe beschrieben. Einen einfachen Überblick mit Bildern gibt zudem die Lehrtafel „Für Pferde giftige Pflanzen“ aus dem FNverlag. „Diese Lehrtafel in Postergröße gehört aus meiner Sicht gut einsehbar für alle in den Stall“, rät Gerlinde Hoffmann den Stallbetreibern. Bo
Literaturtipps
„FN-Abzeichen Deutscher Reitpass“; 9,80 Euro
Lehrtafel „Für Pferde giftige Pflanzen“ von Dr. Bodo Hertsch; Format Din A 4 für 1,50 und Format 100 mal 70 Zentimeter mit Aufhängevorrichtung für 12,80 Euro
„Natürlich gesund. Pferd, Reiter und Hund“ von Claudia Bergmann-Scholvien; 22,80 Euro
„Notfall-Ratgeber Pferde und Giftpflanzen“ von Dr. med. vet. Beatrice Dülffer-Schneitzer; 16,80 Euro
„Orientierungshilfen Reitanlagen- und Stallbau“; 24,80 Euro
„Pferdegesundheitsbuch von Dr. med. vet. Beatrice Dülffer-Schneitzer“; 32,80 Euro
„Richtlinien für Reiten und Fahren, Band 4 – Haltung, Fütterung, Gesundheit und Zucht“; 13,80 Euro
Alle Titel sind erschienen im FNverlag, Freiherr-von-Langen-Str. 13, 48231 Warendorf, Telefon 02581/6362-115, Fax 02581/633146, E-Mail vertrieb-fnverlag@fn-dokr.de, Internet www.fnverlag.de.
VERDEN VER-Dinale (CDN/CSN)
26. – 29. Januar 2012
OFFENBACH Baden Classics
02. – 05. Februar
SCHWERIN Schweriner Horse Show
09. – 12. Februar
NEUMÜNSTER VR Classics Neumünster
16. – 19. Februar
BREMEN euroclassics Pferde-Festival ÖVB Arena
01. – 04. März
DORTMUND Intern. Reitturnier Westfallenhallen – Signal Iduna Cup
08. – 11. März
BRAUNSCHWEIG Braunschweiger Löwen Classics
15. - 18. März
BAD OEYNHAUSEN Championat der Berufsreiter Springen
12. – 15. April
HAGEN Horses and Dreams meets Great Britain und
25. – 29. April
MANNHEIM Maimarkt-Reitturnier Mannheim
28. April – 8. Mai
REDEFIN Internationales Reitturnier
04. – 06. Mai
NÖRTEN-HARDENBERG Hardenberger Burgturnier
10. - 13. Mai
WARENDORF Preis der Besten
11. - 13. Mai
HAMBURG Deutsches Spring & Dressur Derby Hamburg
17. – 20. Mai
WIESBADEN Internationales Wiesbadener Pfingstturnier
25. – 28. Mai
MÜNCHEN-RIEM Pferd International München-Riem
17 – 20. Mai
BALVE Deutsche Meisterschaft Dressur und Springen
31. Mai – 03. Juni
LUHMÜHLEN Deutsche Meisterschaften/Deutsche
31. Mai – 03. Juni Jugendmeisterschaften Distanz
LINGEN Internationales Dressurfestival
08. – 10. Juni
HACHENBURG Internationales Springturnier
07. – 10. Juni
HAGEN Hagen Future Champions
13. – 17. Juni
PFORZHEIM S&G Goldstadt Cup
14. – 17. Juni
SOMMERSTORF KMG Cup Sommerstorf
14. – 17. Juni
LUHMÜHLEN Deutsche Meisterschaften Vielseitigkeit
14. – 17. Juni
LÄHDEN Deutsche Meisterschaft Vierspänner (Pferde/Ponys)
14. – 17. Juni
SPANGENBERG Internationales Springturnier
21. – 24. Juni
AACHEN Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen
29. Juni – 08. Juli
SCHWAIGANGER Deutsche Meisterschaft Vielseitigkeit (Mannschaft)
12. – 14. Juli
GERA Gera Summer Meeting
04. – 22. Juli
VERDEN Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde
01. – 05. August
WARENDORF Bundes-Nachwuchschampionat Vielseitigkeit
03. – 05. August
DREBKAU Deutsche Meisterschaft Einspänner (Ponys/Pferde)
11. – 12. August
RIESENBECK Weltmeisterschaft Vierspänner (Pferde)
15. – 19. August
MORITZBURG Bundeschampionat Deutsches Fahrpony/Schweres Warmblut
25. – 26. August
MÜNSTER Turnier der Sieger
23. – 26. August
WARENDORF Finale Bundeschampionate
29. August – 02. September
GRUMBACH-WILSDRUFF Deutsche Meisterschaft Zweispänner (Pferde/Ponys)
07. – 09. September
PADERBORN E.ON Westfalen Weser Challenge
06. – 09. September
DONAUESCHINGEN Internationales S.D.Fürst Joachim zu Fürstenberg-
13. –16. September Gedächtnisturnier
LANAKEN/BEL Weltmeisterschaften Junger Springpferde
20. – 23. September
RULLE Ruller Reitertage
04. – 07. Oktober
KIEL Baltic Horse Show
18. – 21. Oktober
LE LION D’ANGER/FRA Weltmeisterschaften Junger Vielseitigkeitspferde
18.- 21. Oktober
HANNOVER German Classics Hannover
25. – 28. Oktober
MÜNCHEN Munich Indoors
01. - 04. November
OLDENBURG Internationale Oldenburger Pferdetage
08. – 11. November
STUTTGART Stuttgarter German Masters
14. – 18. November
AACHEN Salut-Festival
29. November – 2. Dez.
FRANKFURT Internationales Festhallen Reitturnier
13. – 16. Dezember
http://www.koelnerpferdeakademie.de
2. – 5. 2. 2012 Basisqualifikation Pferdezucht
Umfassender Spezial-Lehrgang mit Prüfung für Pferdehalter und Züchter sowie Reiter und alle Interessierte.
Dozent:en: P. Leckebusch, Pferdewirt.meist., EWU-Trainerin
Dr. C. Gather, Pferdefachtierärztin
W. A. Klein, Dipl.-Ing. agr.
Olaf Optenplatz, Hufbeschlagschmied
Dr. B. Rauch, Dipl.-Ing. agr.
H. Rolofs, Dipl.-Ing. agr.
U. Sahm, Dipl.-Ing. agr.
Ort: Landwirtschaftskammer NRW, 50567 Köln-Auweiler
Preis: 250 €, Prüfung 30 €, zzgl. 19% MwSt. (333,20 €)
9. - 12. 2. 2012 Kundenbindung und Management im Pferdebetrieb
Workshop für Pferdebetriebsleiter und Führungskräfte.
Werbestrategien, Verhandlungstechniken, Verkaufs- und Beschwerdegespräche,
Kunden- und Mitarbeitermanagement, Delegation und Zielvereinbarung, Motivation,
Feedback, Krisenmanagement.
Baustein des Studiengangs Zertifizierter Pferdemanager (KPA).
Dozent: Tom Ullrich, Dipl.-Marketing- und Kommunikationswirt
Ort: Landwirtschaftskammer NRW, 50765 Köln-Auweiler
Preis: 360 € zzgl. 19% MwSt. (428,40 €)
23. 2. 2012 Ausbildung, Training, Sport
Reitweisenübergreifende Ausbildung von Reiter und Pferd.
Gesundheit – Harmonie - Entspannung
Theoretische Grundlagen für Reiter, Züchter, Pferdebesitzer.
Dozenten: Anja Jakubeit, Pferdewirtin Reiten, Pferdefachwirtin (KPA)
Dr. Barbara Rauch, Am.-Reitlehrerin FN
Ort: Landwirtschaftskammer NRW, 50765 Köln-Auweiler
Preis: 70 € zzgl. 19% MwSt. (83,30 €)
24. 2. 2012 Longieren – aber richtig
Workshop für Reiter und Ausbilder. Theorie und praktische Übungen gem. FN-Richtlinie
Dozenten: Dr. Barbara Rauch (Am-Reitlehrerin FN)
Anja Jakubeit, Pferdewirtin Reiten, Pferdefachwirtin (KPA)
Ort: Reitanlage Hausdorp, 53797 Lohmar
Preis: 70 € zzgl. 19% MwSt. (83,30 €)
25. 2. 2012 Der richtige Sattel für mein Pferd
Workshop für Reiter, Ausbilder, Pferdebesitzer, Physiotherapeuten. Ganzheitlicher, Reitweisen übergreifender Ansatz.
Theorie und praktische Übungen.
Anatomie und Physiologie des Pferderückens, Sattelkunde, Auswahl des Sattels, Anpassen, Sattelprobleme,
Dozenten: Bernhard Theine, Maßsattelbauer, Köln
Claudia Zerlik, Tierärztin
Ort: Reitanlage Hausdorp, 53797 Lohmar
Preis: 70 € zzgl. 19% MwSt. (83,30 €)
26. 2. 2011 Vorführen und Exterieurbeurteilung
Workshop für Reiter und Ausbilder.
Theorie und praktische Demonstration gem. FN-Richtlinie.
Dozenten: Ulrike Sahm, Dipl.-Ing. agr.
Anja Jakubeit, Pferdewirtin Reiten, Pferdefachwirtin (KPA)
Ort: Reitanlage Hausdorp, 53797 Lohmar
Preis: 70 € zzgl. 19% MwSt. (83,30 €)
Alle Lehrgänge bieten Ihnen professionelle Qualität und das Wissen und die Erfahrungen
aus mehr als 25 Jahren Berufsreiter-Tätigkeit. Ein wirklich pferdegerechtes Reiten
– klassisch und modern!
Es handelt sich um Wochenendkurse: Sie beginnen jeweils freitags
um ca. 17.00 Uhr mit einer fundierten theoretischen Einführung, untermalt von vielen
Dias und ausführlichen Erklärungen – sowie Körperübungen. Am Samstag wird vormittags
geritten und am späteren Nachmittag.Dazwischen gibt es eine weitere spannende Theorie
– wobei auch Fragen gestellt werden können. Am Sonntag-Vormittag wird wieder geritten.
Der
Lehrgang endet dann nach einer Abschlussbesprechung am Sonntagvormittag um ca. 12.30
Uhr.
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