Die Jugend-Pferdezeitschrift im Netz

Home. Magazin. Rund ums Pferd. Unser Shop. Fachsprache von A - Z. Pferderassen von A - Z. Das Pferde-Quiz. Fotos zum Träumen. Eure Fragen. Brieffreundschaften. Gästebuch. Kontakt. Links. Über uns. Impressum.

Equikids Ausgabe 12/2011

Problempferde im Gelände – Der Januar – Alte Pferde im Winter – Weihnachtsgeschenke – Zum Wiehern!


Problempferde: Allein ins Gelände, Teil III


Den Hof gar nicht erst verlassen wollen, zackeln wie ein Rennpferd, wiehern ohne Unterlass, hinter jedem Grashalm eine lebensbedrohliche Gefahr vermuten, auf dem Heimweg nicht mehr zu halten sein – dies alles und noch mehr können Pferde aus ihrer Trickkiste herausholen, wenn sie definitiv nicht allein ins Gelände wollen. Tiere, die bei einem gemeinschaftlichen Ausritt zuverlässig, ruhig und gehorsam sind, verwandeln sich mitunter zu unberechenbaren und unkontrollierbaren "Streit"-Rössern, wenn sie "nur" mit ihrem Menschen die gewohnte Umgebung und ihre Artgenossen verlassen sollen. Was steckt dahinter und wie begegnet man diesem Verhalten am besten?


Was, wenn ...
... das Pferd ständig wiehert?

1. Ursachen
Ziemlich offensichtlich fühlt sich das betreffende Pferd nicht wohl. Es will zu seinen Artgenossen zurück. Dabei wiehern viele Pferde nicht nur den Stall-/Weidegenossen nach, sondern wenden sich auch hilfesuchend an jedes fremde Pferd, dem man begegnet. D.h. die unsicheren, ängstlichen Tiere rufen nach Gesellschaft. Bei selbstbewussten und ranghohen Pferden, oftmals Hengsten, hat dieses Wiehern eher einen unverschämten Klang. Sie suchen keine Hilfe, sie wollen angeben, beeindrucken und neue Herdenmitglieder akquirieren. Beiden Typen ist aber wieder eines gemeinsam: Der Mensch da oben auf ihrem Rücken hat für sie keinerlei soziale Bedeutung. Sie haben gelernt, auf körperliche Hilfen zu reagieren. Ihre Seele aber wird vom Reiter nicht berührt.

2. Vorschläge zur Abhilfe
Watte in die Ohren? Natürlich erreicht eine kräftige Pferdestimme schon einen recht hohen Dezibelbereich, trotzdem würde ich sagen: Lieber nicht. Es müssen ja doch noch andere Geräusche wahrgenommen werden, wie z.B. nahende Fahrzeuge, Knacken im Gebüsch und die vielen anderen wichtigen Dinge, die einem im Gelände begegnen können.
Streicheln und Reden? Vielleicht hat der Versuch, das Pferd zu beruhigen, in manchen Fällen einen Teilerfolg. Schaden können gute Worte auf keinen Fall! Leider werden sie die beschriebenen Pferde selten wirklich vom Wiehern abhalten können. Wen das Tier sowieso ignoriert, dessen Streicheln oder Loben hat ebenfalls nur wenig Bedeutung.
Strafen? Bitte nicht! Beim selbstbewussten Pferd würde das sofort eine gefährliche Gegenreaktion auslösen, ungefähr nach dem Motto: "Komm mir bloß nicht so – ich kann auch anders..." Das heißt, es wäre mit Bocken, Steigen und völligem Ungehorsam zu rechnen. Dem unsicheren Pferd dagegen würde eine Strafe durch den Reiter nur bestätigen, dass es ohne seine Artgenossen der bösen Welt völlig schutzlos ausgeliefert ist. Die Intensität seiner Hilferufe würde sich höchstwahrscheinlich nur noch steigern.
Was zu tun bleibt, sind zwei Dinge:
a) In jedem Fall die Ruhe bewahren und versuchen, die Lärmbelästigung einfach zu ignorieren,
b) Mithilfe eines konsequenten Dominanztrainings und täglich gelebter zuverlässiger sozialer Kompetenz im Umgang mit dem Pferd langfristig soviel Vertrauen aufbauen, dass die unsicheren Pferde niemandem nachweinen müssen und die selbstbewussten Tiere den Chef anerkennen, in dessen Gegenwart nicht einfach herumgeschrien wird. Stimmt das Verhältnis, wird im Bedarfsfall auch eine stimmliche Ermahnung des Reiters sein Pferd von unnötigem Wiehern abhalten können.

Ute Forler


Kalender: Der Januar


Das neue Jahr beginnt stets mit mindestens einem freien Tag, viele haben ganz frei.

Das bedeutet für die Pferdebesitzer und Reiter mehr Zeit für die Pferde in dieser dunklen Jahreszeit, in der man es abends kaum schafft, im Hellen bei den Pferden zu sein. Es kann für viele Pferde aber auch bedeuten, dass ihre Besitzer einen kleinen Urlaub machen.

Robust gehaltenen Pferden, die in Gesellschaft anderer Pferde leben, macht das nichts aus, solange sie gut versorgt sind. Sie brauchen ihre Besitzer/Reiter nicht unbedingt für ihr Wohlbefinden, da soll man sich nichts vormachen. Für Pferde, die im Stall stehen, sieht die Sache schon anders aus. Da kann es mal passieren, dass so ein armes Pferd drei oder vier Tage lang hintereinander aus seiner Box nicht herauskommt. Die Besitzer der Nachbarpferde sehen es mit Bedauern, manchmal auch mit Missbilligung. Besser wäre es jedoch, wenn man sich untereinander abspricht, auch mal das Pferd des Nachbarn laufen zu lassen oder so...

Gerade Stallpferde sind im Winter äußerst froh darüber, mal eine Stunde ihrem engen Gelass entrinnen zu können.  


Möhren, Rüben und Ähnliches

Im Winter ist die Fütterung für die Pferde ziemlich eintönig: Das Heu schmeckt lange nicht so gut wie das frische Gras, Silage ist auch kein Ersatz und Stroh schon gar nicht. Einziger Lichtblick ist das Kraftfutter - aber davon gibt es nach Meinung fast sämtlicher Pferde immer zu wenig, und es ist zu schnell aufgefressen.

Wie schön, wenn die Pferde ab und an Möhren oder Rüben bekommen. Es müssen keineswegs die aufgeweichten Zuckerrüben sein, die in nicht aufgeweichtem Zustand so schlimme Schlundverstopfungen geben und im Grunde sowieso nur für abgemagerte Pferde wirklichen Sinn machen.

In Mieten gelagerte und gut abgespritzte Futterrüben sind ein hervorragendes Saftfutter. Nicht nur, dass sie gut schmecken - die Pferde haben auch einige Zeit damit zu tun, bis sie so eine große Rübe abgeknabbert und abgeschrappt und dann genüsslich verspeist haben! Eine oder zwei Futterrüben am Tag sind also noch lange kein Luxus!

Aber auch Möhren sind eine feine Sache, wenn auch wesentlich teurer. Man muss darauf achten, die grünen Stielenden zu entfernen. Und oft kommen sie aus intensiv gedüngtem Anbau, in Massen also nicht gerade bekömmlich. Verblüffend ist es übrigens, wenn man beispielsweise in einem echten Möhrenanbaugebiet wohnt und auf dem Sack Südfrankreich als Herkunftsland entziffert - das ist ein wahrhaft offener Markt!

Auch ab und an eine Banane lieben die Pferde. Äpfel werden in den Supermärkten schon weggeschmissen, bevor sie schrumpeln - eine echte Schande! Da sollte man doch zuschlagen. Die Verkäufer sind es schon lange gewohnt, dass Tierbesitzer sie danach fragen, und es ist tatsächlich keine Bettelei. Meist bekommt man die Äpfel, Birnen und Bananen mit einer gewissen Erleichterung darüber, dass man sie nicht wegschmeißen muss und mit ein paar Fragen nach den jeweiligen Tieren überreicht. Man muss sich dann nur gegen nicht mehr ganz taufrische Tomaten, etwas angeschrumpelte Kartoffeln, weich gewordene Staudenselleries und erst übermorgen terminlich überfällig werdende Champignons zu wehren wissen....aber sonst ist das in Ordnung. Wozu die Müllkippen mit guten Nahrungsmitteln füllen!


Versicherungen

Im Januar sind fast alle Pferde-Versicherungen fällig. Die Haftpflicht-Versicherung, die Tierkrankenkasse-Versicherung und die Tierlebens-Versicherung. Bei mehreren Tieren kann das ein ganz schöner Batzen sein, und man sollte sich jetzt fest vornehmen, mal genau abzuchecken, wie und wo man die Versicherungssache preisgünstiger gestalten kann.

Meist geht das über irgendwelche Verbände. Habt ihr ein Klein-oder Großpferd mit Papieren? Fragt beim zuständigen Zuchtverband an.

Oder seid ihr selbst Mitglied in irgendeiner wie auch immer gearteten reiterlichen Vereinigung? Auf Anfrage werdet ihr auch dort erfahren, dass diese Vereinigung für ihre Mitglieder wesentlich günstigere Tarife ausgehandelt hat, als ihr bisher als Privatperson gezahlt habt.

Rechnet euch durch, ob es sich für euch lohnt, notfalls Mitglied auch in einem Verein zu werden, dem ihr ansonsten nicht euer Leben widmen würdet: Meist lohnt es sich. Die Versicherungsbeiträge sind bis zu 50% günstiger. Bei zwei oder drei Pferden und vielleicht noch einem Hund dazu kann man dafür schon richtig schön Abendessen gehen!


Reiten in der Kälte, in Schnee und Matsch und Dunkelheit

Wohl dem, der schon zu Beginn des Winters vorgesorgt hat mit Mützen, Schals, Handschuhen, warmen Jacken und langen Unterhosen sowie Gummi- und gefütterten Stiefeln! Jetzt kann man es brauchen. Nicht alles, aber wahlweise kälte- bzw. wasserabweisende Sachen.

Nichts ist schlimmer, als mit Gummistiefeln eine Stunde lang in Schnee und Eis zu stehen (oder zu reiten) oder mit Jodhpurstiefeln durch die Matsche waten zu mssen!

Es kann einem die Laune an der Reiterei gründlich verleiden. Und wenn die richtig wärmende und wasserabweisende Reit-Wintergarderobe noch soviel Platz im Schrank einnimmt - sie erleichtert einem das Dasein gewaltig; und deshalb sollte man daran nicht sparen.

Das schließt im brigen auch das Pferd ein und bedeutet nicht, dass es jetzt Tag und Nacht eingedeckt im Stall stehen muss. Aber eine Abschwitzdecke und eine gute warme Decke sollte eigentlich jedes Pferd besitzen. Jetzt ist die Jahreszeit, wo es sich manchmal darber freuen würde...


Zeit für Bodenarbeit

Manchmal ist es tatsächlich nicht angenehm, auf dem Pferd zu sitzen. Den Pferden ist es meist ziemlich egal, ob es kalt oder warm ist - sie sind relativ resistent. Uns Menschen jedoch ist es angenehmer, sich in der Kälte etwas zu bewegen, anstatt relativ bewegungslos auf dem Pferd zu sitzen und sich tragen zu lassen.

Warum sollte man dann also an windstillen eiskalten Tagen nicht ein bisschen Bodenarbeit mit dem Pferd machen? Gerade an Tagen, an denen der Boden schlecht zum Reiten, also zu hart ist, kann das angesagt sein.

Man kann auf dem Reitplatz biegende Übungen an der Hand machen, man kann die Pferde an der Hand über im Kreis gelegte Stangen treten lassen usw. Dabei bewegt man sich selbst im allgemeinen reichlich, und die Pferdebeine nehmen auch keinen Schaden. Man muss es nur ein bisschen geschickt anstellen, dass die Pferde bei diesen Übungen auch etwas Denkarbeit haben - dann macht es beiden Spaß.


Nur Mut...

... die dunkle Jahreszeit hat sich schon zu wenden begonnen. Ab dem 6. Januar ist der Tag schon einen Hahnenschrei länger als bei der Wintersonnenwende am 21. Januar.  Es geht also aufwärts!

Uta Over


Lebensqualität für Senioren:

Alte Pferde im Winter


„Wann ist mein Pferd alt?“ ist eine Frage, die man nicht aufs Jahr genau beantworten kann. Es gibt Pferde und Ponys, die über zwanzig Jahre alt sind und noch fast voll geritten werden. Andere hingegen sind schon mit sechzehn oder siebzehn Jahren weit über den Zenit ihres Lebens.

Zuerst sieht man es am Kopf. Dort werden die Haare weiß, die Höhlen über den Augen werden tiefer.

Bald merkt man am ganzen Körper einen Rückgang des Fettgewebes und der Muskulatur, die Wirbelsäule senkt sich bei alten Pferden, manchmal fallen trotz allerbester Fütterung und Pflege – und trotz Wohlbefinden des Pferdes – die Flanken ein.

Die Bewegungen werden schwerfälliger, das Ruhebedürfnis größer.

Sind diese Merkmale alle vorhanden, kann man von einem alten Pferd reden, das der besonderen Fürsorge bedarf.


Der Wärmehaushalt

Beim alten Pferd funktioniert der Stoffwechsel nicht mehr so gut wie beim jungen Pferd. Das Herz-Kreislauf-System ist nicht mehr so anpassungsfähig – alle Organfunktionen sind etwas reduziert. Dies gilt es auch im Winter systematisch auszugleichen, damit das Pferd nicht friert und damit es durch mangelnde Bewegung nicht „einrostet“.

Den Wärmehaushalt kann man auf unterschiedliche Weise beeinflussen:

 Durch systematische Bewegung

 Durch Ruhe

 Durch Einflüsse von außen – Eindecken

 Durch entsprechende Fütterung


Bewegung ist gut

„Die alten Knochen wollen nicht mehr so richtig“. Solche Worte hört man oft auch von alten Menschen. Sie wissen, wie schwer es ist, morgens aufzustehen und den Körper langsam wieder an die Bewegung zu gewöhnen. Sie wissen aber auch, dass es ihnen besser geht, wenn sie sich bewegt haben.

Bei alten Pferden ist es genau so. Sie dürfen nicht – auch wenn sie es möchten – nur in der warmen Box stehen und den Tag genießen. Sie müssen sich bewegen. Nicht viel, nicht heftig, aber systematisch.

Jedes alte Pferd sollte täglich einen kleinen Spaziergang machen (dürfen). Durch die mäßige Bewegung kommt der Kreislauf in Schwung, und das hat Auswirkungen auf den gesamten Körper:

 Alle Organe werden besser durchblutet, der Körper wird wärmer.

 Der Verdauungsapparat wird angekurbelt.

 Die Atmung wird tiefer, die Lunge nimmt mehr Sauerstoff auf.

 Durch die vermehrte Sauerstoffzufuhr über das Blut werden auch Muskulatur und Sehnen stärker durchblutet.

 Dadurch werden auch die Gelenke gestützt, die Gelenkflüssigkeit wird aktiviert, und die Gelenke bewegen sich leichter.


Ob man das Pferd im Schritt unterm Sattel bewegt, ab und zu einen kleinen Trab einlegt, oder ob man mit ihm lediglich spazieren geht, hängt vom körperlichen Zustand des Pferdes und dem Wetter ab.

Man sollte sich jedoch davor hüten, die tägliche Bewegung auf reines Longieren zu beschränken. Erstens ist das eine ziemlich lieblose Angelegenheit, und zweitens werden dadurch die Gelenke einseitig belastet. Viele alte Pferde empfinden das Longieren eher als Belastung denn als angenehme Bewegungsmöglichkeit.


Rückzugsmöglichkeiten

In der Box ist es normalerweise kein Problem für ein Pferd, Ruhe zu finden. Allerdings wird teilweise die durcheinander gewirbelte Hierarchie der Pferde in der Stallgasse unterschätzt. Wenn links und rechts von einem Pferd zwei gleich ranghohe Pferde stehen, die sozusagen über seinen Kopf vergeblich, aber ständig darüber streiten, wer den höheren Rang hat, kommt das Pferd zwischen ihnen unweigerlich in den Streit herein.

Oft werden diese Signale von Menschen leider nicht wahr genommen, und die Boxenplätze werden nicht nach Hierarchie, sondern nach Geldbeutel der Pferdebesitzer verteilt. Das betroffene Pferd ist der Leidtragende.

Man sollte einem alten Pferd also einen ruhigen Platz im Boxenstall reservieren. Was natürlich nicht bedeutet, dass es „abgestellt“ werden soll.

Pferde in der Gruppenhaltung im Offenstall hingegen tragen die hierarchische Ordnung untereinander aus.

Alte Pferde sinken in der Hierarchie. Wir Menschen können das bei unserem Pferd nicht gut mit ansehen, obwohl man bei uns mit den Alten oft auch nicht gut umgeht. Möchtet ihr eurem Pferd also in der Gruppe ein angenehmes Alter ermöglichen, sorgt dafür, dass es ausreichend Ruhemöglichkeiten bekommt.

Das bedeutet zum einen, dass es alleine und in Ruhe fressen kann. Die Raufutteraufnahme beim alten Pferd dauert länger als beim jungen. Also sollte es getrennt von den anderen Pferden fressen. Kraftfutter sowieso, denn das würde ihm von den jungen Pferden sogleich abgejagt.

Aber auch die nächtliche Ruhemöglichkeit sollte gegeben sein. Man kann auch ein Pferd, das die Gruppe gewöhnt ist und sie liebt, daran gewöhnen, nachts in eine gesonderte Box zu gehen, indem man abends die Hauptration füttert, vielleicht auch das Kraftfutter.

Mit vollem Magen schlafen alte Pferde dann auch etwas abgesondert ganz gut.


Eindecken

Im Winter ist es tatsächlich sinnvoll, alte Pferde einzudecken. Pferde, die hauptsächlich in der Box leben, sind mit einer leichten Wolldecke hervorragend bedient. Die Decke sollte nicht zu dick, das Gewebe nicht zu dicht sein. Es ist nicht nötig, dass die Pferde es darunter „mollig warm“ haben; es reicht, wenn ihre eigene Körpertemperatur gehalten wird.

Robust gehaltene Pferde sollten grundsätzlich die Möglichkeit haben, sich in trockenen, windfreien Ställen aufzuhalten. Oft entscheiden sie sich – unverständlich für uns Menschen - jedoch dafür, sich lieber in den Wind und in den Regen zu stellen. Es sei ihnen gegönnt, aber man muss dafür sorgen, dass sie nicht durchnässen und auskühlen.

Dagegen gibt es gute stabile Regendecken. Die Oberseite ist wasserabweisend, die Unterseite mit wärmendem Vlies gefüttert. Sichert man solch eine Decke noch mit einem Bauchgurt, kann sich das Pferd damit sogar wälzen.

Ein Nachteil der meisten dieser Regen abweisenden Decken ist die mangelnde Atmungsaktivität. Man muss ziemlich suchen, bis man eine findet, die Regen abweist UND den Schweiß bzw. allzu hohe Körperwärme nach außen hin abgibt und dazu noch eventuellen Beißspielen Stand hält. Denn auch alte Wallache sind nicht gegen gelegentlich wilde Spielereien gefeit!

Wichtig ist, dass man von jeder Decke zwei Exemplare hat, falls eine gereinigt oder gewaschen werden muss. Bis die Decke trocken ist, kann das alte Pferd nicht warten – und frieren.

Winterdecken für alte Pferde brauchen im allgemeinen kein Halsteil – es sei denn, das Pferd ist tatsächlich sehr, sehr alt und extrem kälteanfällig.


Ganz wichtig: Spezielle Fütterung

Alte Pferde haben einerseits einen verlangsamten Stoffwechsel, andererseits einen erhöhten Bedarf beispielsweise an Vitaminen und Mineralstoffen, die sie auch nicht mehr so gut auswerten können wie früher.

Der alte Magen mag keine großen Mengen Raufutter mehr, der Verdauungstrakt wird empfindlicher, die Zähne können Heu nicht mehr zerkleinern – die Problematik ist vorprogrammiert. In der Natur verhungern oder erfrieren Pferde in dieser Phase, es sei denn, sie werden von Raubtieren geholt.

Das alles wollen wir natürlich nicht, und deshalb sorgen wir vor.


 Problemfall Heu

Bei alten Pferden sind die Zähne abgenutzt, sie zerkauen das Heu nicht mehr so klein, dass es leicht geschluckt werden kann. Oft merken die Pferde es selbst noch früh genug und spucken es in Knäueln aus.

Sowie man das bemerkt, ist es notwendig, die Fütterung umzustellen und den Tierarzt bzw. Pferdezahnarzt zu rufen, um zu prüfen, ob durch Raspeln noch eine Besserung zu erzielen ist.

Zuerst einmal aber wird die Fütterung zumindest zeitweise auf aufbereitetes Raufutter umgestellt. Denn sonst kann es passieren, dass das alte Pferd trotz Schluckbeschwerden versucht, das Heu herunterzuwürgen. Das Ergebnis ist eine nicht nur schmerzhafte, sondern auch teure und möglicherweise zum Tod führende Schlundverstopfung.

Die Alternative sind Grascobs. „Strukturfutter“, wie es oft angeboten wird und bei jüngeren Pferden als Alternative zum Heu auch sinnvoll ist, ist hier nicht angebracht, weil einfach noch zu viel zu kauen ist. Bei wirklich alten Pferden sollte man die Grascobs in Wasser auflösen, bis sie aufquellen und die Masse leicht feucht ist. Die wenige Millimeter langen getrockneten und gepressten Grasstücke können von den Pferden zahntechnisch gut verarbeitet werden.

Bei Grascobs kann man unter verschiedenen Qualitäten und Eiweißgehalten wählen. Für alte Pferde nimmt man am besten die Grascobs mit dem höchsten Eiweißgehalt, denn alte Pferde brauchen viele Proteine.

Da die Pferde die aufgeweichten Grascobs relativ schnell in relativ großer Menge aufnehmen können – mehr, als ihr Magen gleichzeitig gut verarbeiten kann -, muss man mehrere Mahlzeiten reichen. Drei Mahlzeiten sind Minimum, vier wären besser. Hinzu kommt natürlich, dass die Pferde durch die kurzen Fresszeiten ihr Kaubedürfnis nicht befriedigen können. Optimal ist es, wenn den Pferden zwischen den Mahlzeiten Zweige von Weiden, Obstbäumen oder Birken zum Knabbern vorliegen.


 Der Körper braucht Energie

Alte Pferde verwerten das Futter nicht mehr so gut wie junge. Sie brauchen daher ein proteinhaltiges, leicht verdauliches Futter, aber nicht mehr so viele Ballaststoffe.

Solange das Pferd noch einigermaßen kauen kann, ist gequetschter Hafer ein hervorragender Energielieferant, weil er leicht verdaulich ist. Auch Maisflocken sind geeignet, hingegen ist gecrackter Mais nicht angebracht, weil er nicht mehr richtig gekaut werden kann.

Gequollene Rübenschnitzel (Achtung, GUT aufquellen lassen, sie quellen bis zur fünffachen Menge auf!) liefern Energie und werden von den meisten Pferden gern gefressen. Auch das handelsübliche Kraftfutter, das meist einen hohen Luzerneanteil hat, kann man mit Wasser aufquellen lassen und statt oder mit Hafer reichen.

Es gibt eine Reihe von Müslis speziell für alte Pferde. Sie alle enthalten aufgeschlossenes Kraftfutter, das nur noch wenig gekaut werden muss.

Vorsicht ist bei Müslis mit einem hohen Melasseanteil geboten. Die süße Melasse wird zwar gern gefressen, aber viele Pferde bekommen dadurch Magenprobleme, denn ihr Magen reagiert auf die starke Süße mit einer zu hohen Produktion von Magensäure.

In extremen Witterungsverhältnissen, also anhaltender kalter Nässe oder extremer Kälte, kann man dem Kraftfutter ein gutes Öl hinzufügen. Öl ist ein leicht verdaulicher schneller Energielieferant. Das Pferd muss langsam an das Öl gewöhnt werden. Anfangs gibt man einen Esslöffel und kann die Menge bis zu einer Tasse pro Tag steigern. Geeignet sind alle nativen kaltgepressten Öle. Hervorragend ist reines kaltgepresstes Leinöl.

Gerade alte Pferde profitieren von einem Mash zweimal die Woche. Es ist aufgeschlossenes Kraftfutter, das mit den Darm pflegenden Stoffen wie Leinsamen versetzt ist. Mash gibt es zum einfachen Anrühren in jeder guten Futtermittelhandlung.


Saftfutter ist mehr als nur ein Leckerli

Ein gutes Saftfutter enthält Vitamine und Mineralstoffe und ist eine angenehme Ergänzung zu dem im Winter doch vorwiegend trockenen Futter.

Geeignet sind Möhren, Äpfel, rote Beete und Futterrüben. Am besten reicht man sie klein geschnitten, so dass sie nur noch mit den Backenzähnen zerkleinert werden müssen. Das können meistens auch noch Pferde, die kein Heu mehr kauen können.

Bei den Möhren müssen alle grünen Teile abgeschnitten werden. Sie enthalten das giftige Solanin. Rote Beete kann man roh oder gedämpft verfüttern, wobei durch das Dämpfen natürlich Vitamine verloren gehen.


 Vitamine und Mineralstoffe

Sie sind lebenswichtig und im getrockneten Winterfutter oft in zu geringer Menge enthalten. Alte Pferde danken es einem, wenn sie ab und zu einen Vitamincocktail in Form von Möhrensaft o.ä. bekommen. Die großen Discounter bieten kleine Flaschen Möhrensaft + Honig zu sehr geringen Preisen an. Sie sind eine sehr gute Alternative zu Vitaminpräparaten und werden zudem von den Pferden gern genommen, wenn man sie übers Kraftfutter gießt.

Auch mit Mineralfutter sollte man nicht sparen. Die großen Futtermittelfirmen haben speziell aufs Winterfutter zugeschnittene Mineralfutter in ihrem Programm, einige sogar Mineralfutterprodukte für alte Pferde, die hier dezent „Senioren“ genannt werden. Diese Mineralfutterprodukte haben einen besonders hohen Zink- und Selenanteil, der gerade für alte Pferde wichtig ist.


Die Hufe

Sehr gutes Mineralfutter ist für alte Pferde besonders im Winter unter anderem auch deshalb wichtig, weil das Hufwachstum im Winter oft geringer ist als in den anderen Jahreszeiten. Ein gutes Mineralfutter fördert das Hufwachstum.

Alte Pferde, die robust gehalten werden und beschlagen sind, sollten unbedingt mit Hufgrip beschlagen werden, damit sich der Schnee nicht unter den Hufen stollt. Das ist auch dann notwendig, wenn sie nicht mehr geritten werden, denn ein altes Pferd stolpert leichter und kann sich verletzen. Andererseits ist es einem robust gehaltenen alten Pferd nicht zuzumuten, bei anhaltender „gefährlicher“ Witterung eingesperrt zu sein. Es braucht die gewohnte Bewegung. Also muss man sie ihm gefahrlos ermöglichen.


Viel Fürsorge ist nötig

Durch ihr Wärmebedürfnis, ihr Ruhe-, aber auch ihr Bewegungsbedürfnis und die etwas schwierigere Fütterung sind alte Pferde im Winter relativ pflegeintensiv. Nicht umsonst gehen gerade zum Winter hin viele „unbrauchbare“ Pferde zum Metzger. Sie machen eben ein bisschen mehr Arbeit – das „Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht mehr“...

Das jedoch sollte nicht der Maßstab für Pferdehaltung sein.

Uta Over


Kleine Geschenke zu Weihnachten


Es müssen ja nicht immer gleich bombastische Dinge sein, die man der Freundin oder der Mitreiterin im Stall zu Weihnachten schenkt. Wichtiger als viel Geld auszugeben ist es, etwas zu schenken, was man wirklich brauchen kann.

Leider gibt es aber auch Leute, die so gut ausgerüstet sind, dass sie tatsächlich schon alles haben. Was dann?


Ein Geschenk fürs Pferd

Dann schenkt man ihnen einfach was fürs Pferd! Jede(r) Reiterin freut sich über Leckerlis für das eigene Pferd oder für das Pferd, das sie reitet. Aber bitte keine Tüte Leckerli aus dem Reitsportgeschäft! Viel netter ist doch ein Korb mit Äpfeln und Möhren. Oder wenn es kein Korb sein soll - die sind ja meistens auch ziemlich teuer - kann man auch eine Baumwolltasche damit füllen.

Oder wenn man es ganz eilig hat, kann man schnell noch in den Lebensmittelladen laufen und ein Kilo Möhren kaufen. Die bindet man mit einem hübschen Band zusammen und schreibt vielleicht noch ein Kärtchen dazu - fertig ist das Geschenk in allerletzter Minute! Und selbst wenn die Freundin sich nicht so schrecklich darüber freut - wetten, das Pferd freut sich?


Geschenke gegen die Kälte

Einen Schal kann man immer brauchen, und es gibt ganz entzückende Schals mit Pferdemotiven. Es muss aber nicht unbedingt ein Pferdemotiv sein, auch ein Wollschal „ohne“ ist nett.

Reithandschuhe aus Woll-/Synthetikgemisch mit Noppen auf der Handinnenseite sind sehr praktisch. Sie sind griffig, halten warm und können sogar gewaschen werden, wenn sie mal verschmutzen.

Ganz etwas Feines ist der Handwärmer. Man bekommt ihn im Geschäft für Jagdbedarf. Es ist eine Schatulle aus Metall, die mit Filz überzogen und mit einem speziellen nicht brennbaren Material gefüllt ist. In dieses Material kommen Kohlestäbchen, die es extra für diese Handwärmer gibt. Man zündet sie an, klappt den Handwärmer zu, und die Wärme verteilt sich über die ganze Schatulle, die gut in eine Hand passt.  Das kleine praktische Gerät ist übrigens völlig ungefährlich, es kann nicht brennen, und man kann sich auch nicht daran verbrennen. Es gibt auch Handwärmer, die mit Benzin gefüllt werden - die sollte man nicht nehmen, sie sind doch etwas gefährlich.


Geschenke gegen die Dunkelheit

Die Tage sind kurz im Winter, und man kommt schnell mit dem Pferd ins Dunkle. Da ist es wichtig, dass man gerade von Autofahrern rechtzeitig gesehen wird.

Laut Straßenverkehrsordnung muss auch ein Pferd im Dunkeln „beleuchtet“ sein, und zwar an beiden Seiten. Dazu eignen sich die anschnallbaren Lampen, die mit Batterie betrieben werden. Sie haben ein gelbes und ein rotes Licht und werden so an die Stiefel geschnallt, dass das gelbe Licht nach vorn, das rote nach hinten zeigt. Diese Lampen bekommt man in Fahrrad- und Reitsportgeschäften.

Ebenso wichtig sind Leuchtgamaschen für das Pferd. Sie sind aus fluoreszierendem Kunststoff und daher von Autoscheinwerfern leicht zu erkennen. Da sich die Pferdebeine ja bewegen, merkt jeder Autofahrer auch gleich, was er da vor sich hat!

Auch eine kleine aufladbare Taschenlampe für die Manteltasche ist ein praktisches Geschenk. Taschenlampen kann man im Winter draußen immer brauchen, denn immer wieder sucht man etwas, das man im Dunkeln einfach nicht findet!

Auch ansteckbare fluoreszierende Figuren sind praktisch in der Dunkelheit. Schulkinder heften sie oft an ihre Ranzen; aber es gibt mittlerweile auch so poppige und peppige Motive, dass sich auch Jugendliche gern damit schmücken. Tagsüber sind sie einfach bunt, und abends leuchten sie.


Praktische Geschenke

Hufkratzer haben eine unangenehme Eigenschaft: Sie verschwinden ständig, immer muss man sie suchen! Schenkt eurer Freundin doch einfach mal ein Sortiment Hufkratzer. Sehr praktisch sind die mit der kleinen harten Bürste daran; damit kann man gleich die Hufsohle noch einmal „nachkehren“. Nett ist es auch, wenn der oder die Hufkratzer mit einem Namensschildchen des Besitzers versehen sind. Dann hört das ewige „der gehört aber mir!“ auf. Und ganz besonders praktisch für Ausritte ist der zusammenklappbare Hufkratzer. Zusammengeklappt ist er schön klein, und ausgeklappt liegt er gut in der Hand. Dabei ist er sehr stabil und kann auch größere Steine aus dem Huf ausräumen.


Verpackung ist wichtig bei Geschenken

Vermutlich verwendet ihr auch nicht mehr so wenig umweltfreundliche Verpackungsmaterialien wie Metallfolie oder durchsichtige Folien; die sehen zwar alle unheimlich gut aus, aber sie sind kaum zu entsorgen und belasten die Umwelt doch sehr. Und gerade zu Weihnachten muss das ja nicht sein - oder?

Mittlerweile gibt es so hübsches umweltfreundliches Papier, dass man das ruhig nehmen kann. Auch einfarbiges Packpapier wirkt prima, wenn man es beispielsweise mit einem bunten Weihnachtsstempel verziert. Solche Stempel kann man ja jedes Jahr wieder verwenden und auch kombinieren: Man kann beispielsweise einen Weihnachtsmann-Stempel und einen Christrosenstempel nehmen, dazu vielleicht noch so einen fliegenden Weihnachtsmann mit einem Pferdegespann und und und... So verziert, sieht auch das einfachste Papier origineller aus als jedes gekaufte.

Das Gleiche gilt auch für Bänder. Klar braucht man ab und zu durchsichtige Klebestreifen für die Festigkeit, aber die Verzierung kann ruhig ein rotes breites Band sein statt der ewigen metallischen Schlangenbänder, die sich so „künstlerisch“ kräuseln und die man später nicht entsorgt bekommt. Übrigens sieht auch ein dickes rotes Band aus gedrehter Wolle super aus!

Das Ganze mit ein paar Tannenzweigen und vielleicht ein paar getrockneten Tannenzapfen garniert - das ist viel origineller als alle Geschenkpackungen, die sich die Industrie ausgedacht hat.

Na denn - Fröhliche Weihnachten!

Uta Over


Zum Wiehern: Völliges Unverständnis


Reiter lassen sich ja in unwahrscheinlich viele Gruppen aufteilen, und jede einzelne spinnt ein bisschen anders. Mit den meisten kann man sich jedoch trotzdem noch auf irgendeine Art und Weise verständigen. Es gibt darunter jedoch eine Gruppe, mit der ich wirkliche Probleme habe: Das sind diese in Hallen reitenden Besitzer von Boxenpferden.

So sehr man sich auch bemüht - eine normale Unterhaltung mit ihnen zu führen, ist fast nicht möglich, denn ständig stößt man bei dieser Gruppe auf völliges Unverständnis; und man wundert sich, dass diesen Menschen anscheinend die einfachsten Zusammenhänge nicht klar sind:


Was für eine Frage!
So musste ich mich zum Beispiel neulich wirklich bemühen freundlich zu bleiben, als ich gerade auf gefrorenem Boden unterwegs war, um unseren artgerechten Auslauf abzumisten, und mich dabei plötzlich so ein "Boxenpferdemensch" scheinbar völlig ratlos fragte, wozu um alles in der Welt ich eine Spitzhacke durch den Stall schleppe. Ja, ist das bei solchen Temperaturen denn nicht offensichtlich? Hat man ihnen dann als geduldiger Mensch auseinandergesetzt, dass man beabsichtigt, jetzt den Mist vom Boden loszuklopfen, lächeln sie einen noch an, fegen dreieinhalb Strohhalme zurück in die Box und erzählen, dass ihnen die Arbeit rund ums Pferd auch immer so viel Spaß machen wrde...


Die Sache mit dem Wetter

Und wenn dann das Tauwetter einsetzt und man den Stall nur mit einem Turnschuh betritt, muss man den Boxenmenschen tatsächlich noch ausführlich erklären, dass der zweite Schuh noch im Auslauf steckt, während die Offenstall-Leute diese Tatsache nur kurz registrieren und zu ihren Stiefeln greifen.


Ohne Licht völlig aufgeschmissen

Schwierig wird es auch, wenn es um die Lichtverhältnisse in der freien Natur geht: Kaum verlassen diese Menschen ihren beleuchteten Stall, sind sie absolut hilflos.

Bittet man sie zum Beispiel, im Dunkeln ein Pferd in den Stall zu holen, bringen sie sicherlich erst beim dritten Versuch das Richtige, da sie nicht in der Lage sind, ein Pferd an seinen auffälligsten Merkmalen zu erkennen. Bei meinem Pferd wären das zum Beispiel Größe und Figur, einem anderen fehlt vielleicht ein Ohr.

Und kaum macht man sich abends mit einer Taschenlampe in Richtung Offenstall auf, kommen diese offensichtlich weltfremden Leute mit merkwürdigen Angeboten wie: "Ich helfe Dir gerne suchen, was hast Du denn verloren?"

Was soll das heißen, was habe ich verloren, ist denen denn wirklich noch nie aufgefallen, dass Pferdeäpfel im Dunkeln nicht leuchten?


Und dann noch das Putzen

Am Schönsten wird das Ganze dann immer noch beim Putzen. Da stehen diese Reiter in der Stallgasse und jammern die ganze Zeit darüber, wie unendlich dreckig ihr Pferd doch wäre und dass sie nur noch eine Stunde Zeit zum Putzen hätten - und man selber sucht und sucht die ganze Zeit verzweifelt dieses unglaublich dreckige Pferd, bis man schließlich begreift, dass sie tatsächlich von dem Pferd reden, das vor ihnen angebunden ist und das schon jetzt einen Sauberkeitsgrad erreicht hat, dem sich mein Pferd den ganzen Winter über nicht mal nähert.

Wie gesagt, hier ist jeder Kommunikationsversuch zum Scheitern verurteilt!

Katinka Schnitker



Kontakt                                   Impressum                                    Über uns