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Problempferde: Aufrollen – Der Oktober – Gesundheit: Pferdeäpfel – Alles aus Liebe? - Zum Wiehern!


Equikids Ausgabe 09/11


* Pferde, die sich "aufrollen":

Wenn die Hand ins Leere greift


Das Pferd wird schneller, der Reiter möchte eingreifen, doch seine Zügelhilfen bleiben völlig ohne Wirkung. Nein, in diesem Fall ist es keineswegs so, dass das Pferd die Zähne zusammenbeißt und den Reiter einfach mit sich zieht. Vielmehr bietet es der Reiterhand lieber überhaupt keine Angriffsfläche – es weicht der Hilfe aus und "versteckt sich hinter dem Zügel". Verkürzt der Reiter das Zügelmaß, "rollt es sich auf", d.h. es macht seinen Hals so rund und kurz wie möglich, um auf keinen Fall Druck auf das Gebiss zu bekommen. In der Regel kommt es dabei auch noch sehr tief, da es dem Zügel nach unten weit besser ausweichen kann als in aufgerichteter Haltung, wo es die Halsmuskeln stärker behindern würden.

Warum ist es schlecht, wenn Pferde dem Gebiss ausweichen?

a) Der Spannungsbogen
Man könnte doch meinen, Reiter würden sich freuen, nicht mit dem Pferdemaul kämpfen zu müssen, sondern die Hand stets leicht und ohne Gewicht tragen zu können. Das Problem aber ist, dass zum Reiten – übrigens in jeder Reitweise – auch die Möglichkeit einer Begrenzung des Vorwärtsschwunges gehört. Um einen Spannungsbogen im Pferd aufzubauen, der notwenig ist, um Kadenz, Aufrichtung und Versammlung zu erarbeiten, braucht der Reiter einen Gegenpol zu den treibenden Hilfen. Das Pferd soll sich am Gebiss abstoßen und die Vorwärtsenergie in ein Mehr an Aufwärtsschwung umwandeln, bei dem das Gewicht stärker von der Hinterhand aufgenommen wird. Weicht nun aber das Tier dem Gebiss aus, kann es sich auch nicht abstoßen. Folglich ist es dem Reiter unmöglich, ihm zu helfen, die Vorhand zu entlasten und sich in freier Selbsthaltung zu bewegen.

b) Temporegulierung und Kommunikation
Ein weiteres Risiko ist mit dem Aufrollen verbunden. Schon die ganz normale Temporegulierung wird zum Problem, da das Pferd den "bremsenden" Zügel gar nicht erst an sich heranlässt. Es gibt Szenen mit Reitern, deren Pferde sich bereits in die Brust beißen, und die trotzdem hoffnungslos, machtlos und ohne jede Einwirkung auf die Geschwindigkeit dahin "surfen". Nicht zuletzt ist die stete Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul in der deutschen Reitweise ja auch ein wichtiger Kommunikationsdraht, der nur funktionieren kann, wenn beide Seiten "angeschlossen" sind.

Wodurch entsteht ein solches Verhalten?


a) Körperliche Voraussetzungen des Pferdes
Besonders gefährdet sind Tiere mit einer stark gewölbten Hals-Oberlinie und einem überaus leichtem Genick, also einer weiten Ganaschenfreiheit, d.h. viel muskelfreiem Raum im Übergang zwischen Kopf und Hals. Natürlicherweise fällt es diesen Pferden sehr leicht, den Kopf weiter als andere heranzunehmen. Auch eine hohe Empfindlichkeit im Maul spielt eine Rolle bei der Entstehung dieses Problems. Kommt noch ein etwas langer Körper oder eine überbaute Kruppe hinzu, sind ideale Voraussetzungen für ein Aufrollen gegeben. Das bedeutet allerdings keineswegs, dass es wirklich dazu kommen muss!

b) Fehlerhafte Einwirkung des Reiters
Reiter, die mit sehr viel Handeinwirkung und wenig treibenden Hilfen reiten, begünstigen in jedem Fall die Entwicklung hin zum Aufrollen. Sind die eingesetzten Zügelhilfen dann auch noch hart bis brutal oder werden zu scharfe Gebisse und/oder Hilfszügel eingeschnallt, ist es dem Pferd eigentlich nicht mehr zu verdenken, wenn es sich lieber hinter dem Zügel versteckt und ansonsten den Reiter weitestgehend ignoriert.

Korrekturmöglichkeiten


Wehret den Anfängen!

Ein Pferd, das sich hinter dem Zügel versteckt, wieder ans Gebiss heranzureiten, ist so ziemlich die schwierigste Aufgabe, der sich ein Reiter stellen kann. Im eigenen Interesse sollte daher jeder Einzelne auf Anzeichen achten, die ein solches Verhalten ankündigen:

- Das Pferd kommt mit dem Kopf immer öfter tiefer als vom Reiter beabsichtigt.

- Bei Zügelhilfen gibt zunächst der Kopf des Pferdes nach, bevor es sich am Gebiss abstößt.

Wer solche Hinweise bei seinem Pferd beobachtet, sollte sofort reagieren.
Vorbeugend könnte man:

- ein weiches Gebiss benutzen, z.B. ein doppelt gebrochenes Ausbildungsgebiss

- eine besonders weiche, sensible und nachgebefreudige Verbindung zum Pferdemaul halten

- das Pferd besonders gut auf die treibenden Hilfen abstimmen

- eine Abwärtsbewegung des Pferdekopfes nicht behindern, sondern in eine Dehnungshaltung, also ein Vorwärts-Abwärts umwandeln

- je nach Ausbildungsstand von Ross und Reiter vermehrt versammelnde Übungen reiten

- im Falle, dass Ausbinder benutzt werden (z.B. beim Longieren), keine feststehenden Ausbinder einschnallen, die den Pferdekopf auf einer Kreislinie um den Widerrist herum halten. Dreieckszügel z.B., die auch den Weg nach vorne frei geben, wenn das Pferd den Kopf fallen lassen will, sind hier eher geeignet.


Wenn der Fehler schon Routine geworden ist...

a) den Fachmann fragen
Wie schon gesagt: Ein Pferd zu korrigieren, das es sich zur Angewohnheit hat werden lassen, dem Gebiss nach hinten-unten auszuweichen, ist eine der größten Herausforderungen an den Ausbilder. Damit will ich auch sagen, dass es für Anfänger in der Regel wenig Sinn macht, sich mit einem solchen Problem selbst zu beschäftigen. Es erfordert ein hohes Maß an Erfahrung, an geschultem Einfühlungsvermögen und Einwirkung aus dem Sitz heraus. Fachkundige Hilfe kann in diesem Fall sehr sinnvoll sein.

b) selbst "von der Hand kommen"
Wer aus einem unabhängigen Sitz heraus sowohl die einzelnen reiterlichen Hilfen als auch deren effektives Zusammenspiel beherrscht, hat schon eine wichtige Voraussetzung erfüllt. Wer es im Gesäß fühlen kann, wann das Pferd die Kruppe senkt, vermehrt untertritt und mit der Hinterhand Gewicht aufnimmt, hat einen weiteren Pluspunkt. Wer nur mit Gewicht und Schenkeln sein Pferd kontrollieren kann, dürfte keine Probleme mehr haben. Man könnte sagen: Um ein Pferd wieder an das Gebiss heranzureiten, muss man selbst "von der Hand kommen", d.h. immer weniger auf den Einsatz von Zügelhilfen angewiesen sein.

c) konkrete Hinweise
Zunächst einmal sind alle vorbeugenden Maßnahmen auch auf ein Pferd anwendbar, welches das "Aufrollen" bereits verinnerlicht hat. Um es aber tatsächlich dazu zu bringen, das Gebiss wieder anzunehmen und sich auf die Reiterhand einzulassen, ist noch mehr nötig. Der Fehler tritt für gewöhnlich besonders dann in Erscheinung, wenn das Pferd im Tempo reguliert werden soll, bei Übergängen, sprich: bei Paraden. Diese Parade sollte nun so aussehen:

1. Die Beine des Reiters strecken sich dem Boden entgegen. Anatomisch bedingt ergibt das einen vermehrten Druck von Oberschenkeln und Knien gegen den Pferdeleib. (Je stärker die Beine nach unten wollen, desto mehr suchen sie den direkten Weg, welcher in der Senkrechten liegt und nicht in der Kurve um den Pferdebauch herum.) Dieser Druck von Oberschenkel und tiefem Knie bei gleichzeitig geschmeidigem und tiefem Sitz animiert das Pferd, sich aufzunehmen, d.h. sein Gewicht vermehrt mit der Hinterhand zu tragen und aus dem Vorwärts ein Aufwärtsschwingen werden zu lassen. Gleichzeitig sollte das Pferd auf der Vorhand leicht werden und sich aufrichten.

2. Die Hand des Reiters muss besonders sensibel und extrem schnell reagieren. Als erstes wird sie bei der Parade nicht zurückgenommen sondern einfach stehengelassen. Beim ersten, noch so leichten Kontakt mit dem Pferdemaul muss die Reiterhand schneller nachgeben, als das Pferd hinter dem Gebiss ausweichen kann. Das heißt: Um das Pferd an die Hand zu reiten, muss man es immer wieder aus der Hand entlassen. Diese Kontaktversuche sollten möglichst oft wiederholt werden. Mit etwas Glück wird sich das Pferd auf immer längere Phasen der Anlehnung einlassen und wieder Vertrauen in die Reiterhand gewinnen. Ist es bereit, das Gebiss anzunehmen, sollte es fleißig nach vorn geritten werden, wobei es die Zügelhand behutsam führt.


Zum Schluss sollte man eines noch bedenken: Selbst wenn ein solches Problempferd mit viel Geduld und Mühe wieder zu einer konstanten Anlehnung gebracht werden kann, einer harten Hand, scharfen Gebissen und festen Ausbindern wird es wahrscheinlich nie gewachsen sein.

Ute Forler


* Der Oktober


Jetzt werden die Tage schon kürzer. Morgens und abends gibt es manchmal Nebel, und die Wiesen sind nachts betaut.

Wenn man Glück hat, erlebt man auch in unseren Breiten einen Indian Summer - einen Herbst mit prallen Farben. Mit dem leuchtendem Rot der Buchen, hellgelben Birkenblättern, durch die die Sonne flimmert, und dem Orange des Ahorns.

Wenn man weniger Glück hat, beginnt jetzt die Regenzeit. Aber auch die sollte für Pferdebesitzer etwas Gutes haben, lässt sie die Weiden vor dem Abtrieb und vor dem Winter doch noch einmal wachsen, und die Hufe der Weidepferde werden morgens feucht benetzt - eine Feuchtigkeit, die für den ganzen Tag reicht, und die sie im Sommer oft entbehren mussten.


Die Weidezeit endet

Dies ist der letzte Monat, den die Pferde noch voll auf der Weide genießen können. Je nach Landstrich muss man die Weiden ab Anfang November sperren, und für die Pferde beginnt die Auslauf-Zeit - für die glücklicheren. Die weniger glücklichen müssen ab jetzt ihre Tage in Boxen fristen.

Die Weiden sollten noch einmal abgeschleppt und Geilstellen ausgemäht werden, damit Luft an den Boden kommt.

Anfang des Monats ist der allerletzte Termin für gezielte chemische Unkrautbekämpfung, denn fast alle Unkrautvernichtungsmittel brauchen noch eine Wachstumsphase. Natürlich sollte man zuerst versuchen, die sogenannten Unkräuter auf natürliche Art und Weise, also Ausmähen etc. zu verdrängen - wer aber einmal eine Weide voller Ampfer oder Brennesseln gehabt hat, der weiß, dass hier Ausmähen und andere mechanische Maßnahmen nicht helfen.

Informationen über entsprechende Mittel bekommt man im übrigen kostenlos und meistens äußerst kompetent bei den Grünfutter-Experten der Landwirtschaftskammern oder der Landwirtschaftichen Beratungsstellen (Telefonbuch!).


Umstellung auf Winterfütterung

Schon bevor die Weidezeit endgültig endet, sollte man Pferde vorsichtig auf die Heufütterung vorbereiten. Wer noch vorähriges Heu hat, kann dies zum Anfüttern benutzen oder es mit diesjährigem Heu mischen. Denn das neue Heu ist noch jung und gerade erst ausgetrocknet. Also Vorsicht bei zu schneller Umstellung, das verträgt der empfindliche Magen-Darm-Trakt des Pferdes nicht gut.


Wurmkur gegen Dassellarven

Wer im September versäumt hat, sein Pferd gegen Dassellarven zu behandeln, sollte spätestens jetzt zur Wurmkur-Spritze greifen, denn jetzt erwischt man die Larven in ihrem Anfangsstadium im Magen des Pferdes und kann sie vernichten, bevor sie in den Darmtrakt gelangen. Aber auch gegen Spul- und Palisadenwürmer sollte man nochmals entwurmen, und zwar am besten einige Tage, bevor die Pferde endgültig von der Weide genommen werden, damit die Boxen sozusagen wurmfrei bezogen werden können.


Zeit der Reitjagden

Der Herbst ist aber nicht nur ein wehmütiger Abschied vom Sommer, sondern auch die hohe Zeitdes Jagdreitens. Jetzt haben die Pferde (hoffentlich...) durch lange Geländeritte im Sommer eine gute Kondition, und es ist nicht mehr so heiß, so dass man ihnen ohne schlechtes Gewissen auch Hochleistung abverlangen kann.

Ein Jagdtag will gut vorbereitet sein. Dinge wie Verladen und in der Gruppe reiten sollten reibungslos klappen - sonst wird das Ganze nur Stress. Es gibt genügend Reiter, die mit leichtem Bibbern und wackeligen Knien an der Jagd teilnehmen... das sollte man sich ersparen, denn die Jagd soll neben der Leistung auch für das Pferd das Vergnügen sein, eine große Strecke sozusagen in der Herde hinter sich zu bringen. Wenn der Reiter das allerdings nicht souverän managen kann, vermindert das nicht nur seinen eigenen Spaß.


Vorsicht bei Stoppelfeldern

Bei einer Jagd darf man davon ausgehen, dass die Stoppelfelder, über die die Strecke geht, ungefährlich sind. Reitet man jedoch allein, sollte man äußerst vorsichtig sein und sein Pferd gut in der Hand haben. Zu schnell packt die lieben Pferde der Rausch des Rennens, und allzuleicht vergessen sie dabei den Reiter auf dem Rücken. Nichts ist auch unangenehmer als ein Pferd, das bei jedem Anblick eines Stoppelfeldes zu tanzen und zu drängeln anfängt. Diese Ungezogenheiten muss man im Keim ersticken, sonst wird das Ganze einfach zu gefährlich.

Auch kleinere Unebenheiten wie alte Traktorspuren o.Ä. bringen ein Pferd in hohem Tempo zum Stolpern, und schon mancher Reiter ist durch ein Hasenloch oder ein auffliegendes Rebhuhn aus dem Sattel gekommen, weil er sein Pferd unkontrolliert und Voll Stoff rennen ließ.


Abschied vom Sommer

Im Oktober ist die warme Jahreszeit endgültig vorbei, wir müssen uns wieder auf Kälte und Nässe und Dunkelheit gefasst machen. Wenn man sich aber darauf vorbereitet, hat auch das seinen Reiz.

Uta Over


* Gesundheit: Pferdeäpfel als Indiz


Nicht nur für den Tierarzt sind sie als Information über eventuellen Wurmbefall interessant, auch der Laie kann aus herumliegenden Pferdeäpfeln eine Menge über das jeweilige Pferd, sein Futter und seinen Halter erfahren.


Ein Blick auf die Weide

Da gibt es beispielsweise Weiden, auf denen viele helle Pferdehaufen in der Sonne getrocknet sind und auseinanderzufallen drohen oder schon auseinandergefallen sind und den Boden mit einem hellen Schleier bedecken. Auf diesen Weiden sieht man dann auch immer noch Inseln hohen Grases, die von den Pferden nicht abgefressen werden. Kein Wunder - da drinnen liegen nämlich noch mehr Pferdeäpfel; vermutlich sogar uralte, die den Boden mit Massen an Stickstoff versorgten und das Wachstum der Brennesseln damit prima förderten. In diese Geilstellen gehen die Pferde nicht mal mehr zum Koten hinein, sondern äppeln lieber nebenan - und legen damit neue Inseln an.

Hier ist ein unordentlicher Pferdehalter am Werk, der seine Weiden verludern lässt und den Wurmbefall seiner Pferde fördert. Um das festzustellen, braucht man gar nichts weiteres zu sehen; das ist schon mit einem Blick auf die Pferdehaufen klar.

Anders hingegen Weiden, auf denen man hie und da einen prallen, glänzenden Haufen sieht und die gleichmäßig abgefressen sind. Kommt man am nächsten Tag an derselben Weide vorbei, wird man feststellen, dass wieder pralle, glänzende Haufen daraufliegen - aber an einer anderen Stelle. Und da sie immer noch glänzend sind, müssen es wohl neue und frische sein. Das bedeutet, hier wird regelmäßig abgesammelt; es können sich keine Geilstellen bilden, die Pferde werden weniger von Fliegen belästigt, und der Besitzer braucht weniger Wurmkuren zu machen.

Alarmstufe eins ist angesagt bei Pferdeäpfeln, an welchen man kleine weiße oder rote Würmer sieht. Das deutet auf stark verwurmte Pferde hin, die dringendst mindestens eine Wurmkur brauchen.


Ein Blick in den Stall

Schon ein Blick auf die Schubkarre gibt Aufschluss darüber, wie der Stall geführt wird. Liegen dort inmitten von matschigem Stroh einige Pferdeäpfel? Dann stehen die Pferde bestimmt nicht in sauberer Einstreu.

Oder ist die Karre voller Pferdeäpfel, die mit Hobel- oder Sägespänen wie überpudert sind? Ist das Stroh auf der Karre ebenso nur leicht feucht wie die Pferdeäpfel?  Prima - hier wird regelmäßig aussortiert, die Pferde stehen bestimmt schön trocken.

Oft braucht man gar nicht in den Stall zu gehen - die Pferdeäpfel auf der Schubkarre sagen  genug über die Pferdehaltung aus.


Ein Blick auf den Haufen selbst

Auch an der Konsistenz der Haufen kann man viel erkennen. Da gibt es die gelben, lockeren Haufen - hier bestand die Hauptnahrung des Pferdes aus Stroh.

Gritzegrüne und puddingartige Pferdehaufen hingegen weisen auf ausgiebigen Weidegang ohne weiteres Ballastfutter hin. Ist solch ein Haufen gar wässrig, wird die Sache ungesund, denn ein ordentlicher Pferdeapfel ist im Sommer mittelgrün, fest und glänzend, im Winter durch das fehlende Grünfutter eher braun, aber auch fest und glänzend.

Unverdaute Körner im Kot sagen dem kundigen Betrachter, dass das Pferd dringend den Tierarzt sehen sollte, welcher ihm die Zähne raspelt, denn die haben vermutlich Haken. Oder das Pferd ist so alt, dass es das Kraftfutter nicht mehr mahlen und damit aufschließen kann. Hier wird nicht nur Futter verschwendet, die Tiere sind möglicherweise trotz reichlicher Kraftfuttergabe unterversorgt.

Zu fester Kot entsteht oft durch unmäßige Kraftfuttergaben; hier fehlt das Ballastfutter, welches den Kot etwas lockerer machen würde, was übrigens auch für das Pferd angenehmer ist. Wer hat schon gern Verstopfung ...

Sitzen auf einem Pferdehaufen Unmengen von Fliegen, kann man davon ausgehen, dass irgendwo in der Nähe eine größere Fliegenquelle ist. Das können unsaubere Ställe ebenso wie Misthaufen sein. Schnell setzen sich die Fliegen auf die neuen Kothaufen und legen innerhalb von Stunden Tausende von Eiern ab; ein Grund mehr, den Kot möglichst schnell aus der Nähe der Pferde zu entfernen und den Boden dünn mit Kalk zu bestäuben.

Der kundige Pferdemensch braucht also manchmal gar nicht die Pferde zu sehen, um einiges über sie zu erfahren - ein Blick auf ihre Hinterlassenschaften kann schon viel aussagen.

Uta Over


* Zur Diskussion: Mensch und Pferd - Alles aus Liebe...


Liebe - ein altbekanntes Motiv für Verbrechen jeglicher Art, wie jeder weiß, der in seinem Leben schon einmal einen Krimi gelesen hat. Auch im Umgang mit Pferden werden aus genau demselben Grund etliche „Verbrecheng begangen, doch im Gegensatz zu den Ereignissen in Krimis, denen ja doch meist ein schändlicher Vorsatz zu Grunde liegt, werden Pferde durch Liebe eigentlich eher aus Versehen oder Unachtsamkeit heraus geschädigt.

Leider passieren gerade solchen Menschen, die in aller Öffentlichkeit ständig betonen, wie ungeheuer wichtig ihnen Pferde sind, wie sehr sie sie lieben und wie diese ihr Leben bereichern, oft die verheerendsten Fehler, wenn es um das sicherlich gewünschte Wohlergehen der Vierbeiner geht.

Welche Verbrechen gegen Pferde können nun eigentlich aus Liebe heraus begangen werden, und wie kommt es, das viele Reiter dies anscheinend noch nicht einmal bemerken?


Aller Ärger Anfang

Eines der häufigsten Dinge, das Pferde-begeisterte Menschen in Angriff nehmen, ist? Richtig: sie fangen an, reiten zu lernen. Mit Pferden wird nun einmal dieser Sport verbunden, und in der Aussage, dass man Pferde liebt, schwingt immer auch schon das Interesse am Reiten mit.  

Oft fängt man mit dem Reiten auch schon in jungen Jahren an und hat sich vorher noch gar nicht besonders ernsthaft mit Pferden auseinandergesetzt: So beginnen viele die Suche nach der passenden Reitschule recht unbedarft und landen nicht selten bei der ersten aus dem Telefonbuch oder bei der nächstgelegenen. Eine praktische Busverbindung gibt schließlich den entscheidenden Ausschlag, und der Ort, an dem man zukünftig seiner Pferdeliebe frönen möchte, ist gefunden. Und schon kann die Liebe zu Pferden äußerst kritisch werden, je nachdem, in welchem Stall man gerade landet, denn leider gibt es immer noch genügend Reitställe, in denen es den Pferden wirklich alles andere als gut geht.

Viele Schulpferde stehen in kleinen, dunklen Boxen, manchmal noch nicht einmal auf ausreichender oder sauberer Einstreu. Täglicher Weidegang oder wenigstens regelmäßiger Auslauf sind alles andere als selbstverständlich. So fehlt ihnen in ihrem Schulpferde- Alltag jegliche Abwechslung, Entspannung oder einfach etwas ungestörter Kontakt zu ihren Artgenossen.   

An Bewegung mangelt es ihnen zwar nicht, doch wer sich einbildet, ein Pferd wäre froh, einen zu sehen, wenn man schon der vierte Reitschüler des Tages ist, welcher ihm auf dem eh schon schmerzenden Rücken herumhopst, der irrt sich gewaltig.

Der Unterricht selber ist häufig auch nicht mehr besonders pferdefreundlich, doch wenn ein Pferd jahrein, jahraus nur von Reitanfängern „versautg wird, ohne jegliche Korrektur von einem guten Reiter, hat es fast zwangsläufig ein Maul aus Beton und einen Rücken wie ein Brett. Will man hier noch reiterliche Erfolge haben und dies auch noch, ohne selber bereits ein guter Reiter zu sein, lernt man recht schnell, sich bei diesen Pferden mit aller „notwendigeng Brutalität durchzusetzen.

Alles in allem sind die Lebensbedingungen eines manchen Schulpferdes so, wie man sie eigentlich keinem Lebewesen wünschen dürfte, welches man auch nur annähernd gern hat.

Und doch gehen Woche für Woche etliche Reitschüler in genau solche Ställe und reiten abgestumpfte und bedauernswerte Pferde. Solche Zustände hinzunehmen und sie ja zudem noch finanziell zu unterstützen, lässt sich meiner Meinung nach schon nicht besonders gut mit Liebe zu diesen Pferden vereinbaren. Doch mit der Reitschule hört das Thema noch lange nicht auf.


Armes, eigenes Pferd

Hat man nämlich erst einmal ein paar Reitstunden hinter sich gebracht, reicht es den meisten dann auch schon wieder mit dem Unterricht, Reiter lernen schnell: Schon nach einem halben bis einem Jahr fühlen sich viele schon als wahre Profis. Ohne jede Scheu stellen sie sich der Aufgabe des eigenen Pferdes, und wer mit so viel Selbstsicherheit an diese Sache herantritt, dem fällt es auch schwer, später einzugestehen, dass er es alleine doch nicht schafft.

Aber allem Nichtkönnen und aller Unwissenheit zum Trotz wird das eigene Pferd erstanden, schließlich haben diese Menschen ihrem zukünftigen Pferd auch etwas wesentlich Wichtigeres zu bieten, nämlich: Liebe!

Und so geht der Trend immer früher hin zum eigenen Pferd, einige fühlen sich sogar ganz ohne Unterricht schon gut vorbereitet. Solange man Pferde doch so liebt, wird man sich ja auch ganz sicher sofort mit seinem eigenen Pferd auf eine Weise anfreunden, wie man sich bisher überhaupt noch nie mit irgendjemandem angefreundet hat, und aufgrund dieser Beziehung klappt dann sicherlich auch alles andere...

Doch auch wenn dies für viele ein Schock sein könnte: Nach einem Jahr in einer durchschnittlichen Reitschule ist man noch lange nicht für die Verantwortung gerüstet, die ein eigenes Pferd mit sich bringt - und ohne dieses Jahr natürlich noch viel weniger. Natürlich kann man sich auch relativ schnell schon ein eigenes Pferd kaufen, aber dann doch bitte mit Hilfe von außen, wie etwa weiterhin regelmäßiger Reitunterricht. Doch diesen scheint mancher Reiter als Pferdebesitzer einfach nicht mehr zu brauchen.

Liebe ersetzt kein gutes Reiten. Wenn man erst einmal auf dem entsprechenden Pferd sitzt, zählt Können. Zum Einen natürlich die schlichte Fähigkeit, richtig auf einem Pferd zu sitzen, also etwa ihm nicht in den Rücken zu fallen und sich vielleicht auch nicht einfach an den Zügeln festzuhalten. Ein unabhängiger, ruhiger und sicherer Sitz hat schon manchen Reitschüler verzweifeln lassen, doch ohne ihn geht es einfach nicht gut. So gehe ich zum Beispiel jede Wette ein, dass es einem Pferd wesentlich wichtiger ist, das Gewicht des Reiters angenehm tragen zu können, als einen besonders schönen Apfel zu erhalten. Und wenn der Reiter dem Pferd schmerzhaft in den Rücken fällt und im empfindlichen Maul des Pferdes herumzieht, macht dies auch ein Küsschen danach nicht wieder wett...

Oft werden auch noch unüberlegt recht schwierige Pferde gekauft, mit denen der nur mangelhaft bewanderte Reiter zwangsläufig überfordert ist. Versucht man sich trotzdem an ihnen, kann man sie ganz schnell verderben und ihnen so den Weg für ein friedliches Leben versperren. Denn hat man einem Pferd erst einmal ordentliche Unarten angewöhnt, kriegt man sie nur schwer wieder heraus. Ist ein Maul erst einmal abgestumpft, braucht es Zeit und Können und vielleicht auch etwas Glück, um wieder mit sensiblen Mitteln zu diesem Pferd durchzudringen. Und ganz plötzlich werden schwierige Pferde übereilt wieder verkauft, wandern von Händler zu Händler, gehen durch etliche Hände und führen manchmal ein Leben, welches man wiederum niemandem wünscht, den man liebt. Doch wenn es Schwierigkeiten gibt, verfliegt die Liebe in Bezug auf Pferde in erstaunlich vielen Fällen schnell wieder, und das gerade noch tollste Pferd der Welt verwandelt sich zum störenden Zeitfaktor.


Haltung lieb gemeint

Die Haltung - sicherlich auch ein Thema, in dem man die Liebe zum Pferd zeigen kann, etwa indem man dafür sorgt, dass es ihm so richtig gut geht. Doch gerade dieses Thema ist ganz typisch für die unterschiedlichsten Tragödien.

Denn auch hier kommt man mit Liebe allein nicht unbedingt weit, nein - wieder kommt man um das nötige Wissen einfach nicht herum. Viele nehmen die Erfahrungen, die sie vorher gesammelt haben, mit zu ihrem eigenen Pferd. Kommen sie etwa aus einem Reitstall mit reiner Boxenhaltung, kommen sie von alleine gar nicht auf die Idee, ihr Pferd könnte sich draußen in einem Offenstall wohl fühlen. Es ist doch eigentlich auch viel besser nachfühlbar, dass ein Pferd bei Wind und Wetter lieber geschützt in einer warmen Box steht, am liebsten wahrscheinlich noch eingedeckt. So stehen viele Pferd in ihren Gefängnissen und warten auf die Stunde Abwechslung am Tag, haben eigentlich kein Leben - und dies alles aus Liebe?

Nicht dass Pferde generell lieber draußen sind, nein, auch in einem ungeschützten Schlammloch fühlen sie sich nicht wohl...

Auch die Bindung, die ein Pferd zu seinemMenschen aufbaut, wird ganz oft falsch eingeschätzt: So leben etwa viele Pferde hinterm Haus, also in unmittelbarer Nähe ihres Besitzers, doch leider ohne jede andere Gesellschaft. Da kann man sein Pferd so viel verwöhnen wie man möchte, es wird dennoch unglücklich sein. Und das, obwohl einem der Besitzer ganz stolz erzählt, er hätte das Pferd aus einer großen Herde, doch nun gehe es ihm ja viel besser durch die persönliche Betreuung. Da kann man nur noch sagen: lieb gemeint, jedoch völlig fehlgeschlagen!


Die Rettung: Heldentat oder Tierquälerei?

Die auf den ersten Blick heldenhafteste Handlung in Bezug auf Pferdeliebe ist die Rettung eines in Not geratenen Pferdes. Und eins sei direkt gesagt: Dies kann wirklich eine ganz besondere und tolle Sache sein, und solange sie sinnvoll ausgeführt wird, werde ich niemals etwas Schlechtes dagegen sagen! Hier gibt es jedoch ein ganz großes Aber: Denn wer ein Pferd retten möchte, der sollte auch wirklich dazu imstande sein. Wie oft kommt es vor, dass Pferde vor dem Schlachter gerettet werden, und ein halbes Jahr später geht den vermeintlichen Rettern dann das Geld für die richtige tierärztliche Versorgung aus? Solche Pferde landen im schlimmsten Fall im Endeffekt doch wieder beim Schlachter, und der Retter hat ihren Leidensweg nur ein wenig verlängert.

Auch eine wichtige Frage, die sich jeder potentieller Retter stellen sollte, auch wenn sie im Einzelfall noch so hart sein sollte, ist: Ist es überhaupt sinnvoll, ausgerechnet dieses Pferd zu retten? Manche Pferde können etwa auch bei der besten Betreuung kein schmerzfreies Leben mehr führen. Diese Pferde humpeln dann über die schönste Weide und können ihr Leben doch nicht mehr genießen, hier geht die gute Absicht des Retters wirklich nach hinten los...

Es reicht also einfach nicht aus, aus Liebe heraus ein Pferd zu retten. Man muss auch in der Lage sein, ihm erstens ein wirklich noch lebenswertes Leben zu bieten, und zweitens bereit sein, die komplette und somit auch finanzielle Verantwortung für dieses Pferd tragen zu können. Kann man eines von beiden nicht garantieren, sollte man seine Pferdeliebe besser im Zaum halten.


Alles aus Liebe

Was soll nun eigentlich das Ergebnis dieser Überlegung sein? Wenn man Pferde liebt, lässt man sie am besten in Ruhe? Nein, auch wenn dies nicht immer die schlechteste Alternative wäre, muss es dies natürlich nicht bedeuten. Doch wenn ich wirklich behaupte, dass mir diese Tiere oder speziell das eigene viel bedeuten, dann sollte ich mir auch die Mühe machen, meine Liebe sinnvoll umzusetzen. Dies hieße etwa, dass man sich mehr Zeit bei der Suche nach einer guten Reitschule lässt, dass man vielleicht dafür auch etwas mehr zahlt, dass man nicht einfach die Augen vor dem Schicksal des jeweiligen Schulpferdes verschließt. Es hieße auch, dass man sich nicht zu schnell für ein eigenes Pferd entscheidet, sondern sicherstellt, diesem auch etwas bieten zu können. Auch wenn man sich ein eigenes Pferd noch so sehr wünscht, zeugt hier ein längeres Warten manchmal von wahrer Tierliebe.

Und auch beim Thema Rettung und bei allen möglichen anderen Themen rund ums Pferd sollte man sich und den Pferden den Gefallen tun, zu all der leidenschaftlichen Liebe immer auch etwas Vernunft mit hinzuzumischen.

Katinka Schnitker


* Zum Wiehern: Das Stallbuch


Wie unwahrscheinlich nett, freundlich und harmonisch sich Reiter untereinander verhalten, weiß jeder, der schon einmal einen Stall betreten hat und in die warme Atmosphäre dieser besonderen Menschen eintauchen durfte.

Zu meinem außerordentlichen Bedauern gehen die meisten Dialoge und Unmengen von Monologen, die täglich in Ställen geführt werden, einfach vorbei, ohne richtig gewürdigt worden zu sein. Gerade wenn man an einem Tag auf mehr als einen Reiter trifft, also wenn man mit völlig gegensätzlichen Theorien und Wahrheiten konfrontiert wird, kann es einem passieren, dass man abends einfach nicht mehr genau weiß, worüber man eigentlich geredet oder besser gesagt wobei man eigentlich zugehört hat.


Die perfekte Lösung

Deshalb sind für mich die sich zum Glück immer mehr ausbreitenden Stallbücher die perfekte Lösung. Hier kann man schnell noch einmal die Grundthesen und Meinungen des letzten Tages nachlesen und sich schnell wieder die Stimmung des Gesprächs zurückrufen.

Jeder, der einmal etwas mehr über die Reiter an sich erfahren möchte, sollte sich also einfach mal ein paar Tage Zeit nehmen, durch verschiedene Ställe fahren und die Stallbücher lesen: Es lohnt sich auf jeden Fall, denn außer den schriftlich festgehaltenen Diskussionen bietet ein Stallbuch noch einiges mehr.


Abwechslungsreicher Inhalt

Schnell findet man zum Beispiel herzlich formulierte Mitteilungen, in denen die Einigkeit der Stallgemeinschaft demonstriert wird, die es niemals zulassen würde, dass sich jemand ausgeschlossen fühlt. So dieses Beispiel: „Die Stallgasse muss nach dem Putzen gefegt werden, und das gilt FÜR ALLE!“

Konstruktive Kritik wird in solchen Büchern groß geschrieben: „Das Cavaletti auf dem Hufschlag stehen zu lassen, war ja wohl absoluter Schwachsinn...g Dabei wird stets noch eine einleuchtende Erklärung mitgeliefert, die jene Kritik begründet: „...mein Pferd ist aus Versehen über das Cavaletti gesprungen, und dabei ist es doch ein Dressurpferd und hat deinetwegen jetzt ein schwerwiegendes Trauma!g

Zur Auflockerung des Ganzen findet man aber auch immer wieder nette kleine Ratespielchen wie etwa „Wer hat meinen Führstrick geklaut?“ oder auch „Was glaubt ihr eigentlich, wieviel Lust ich habe, schon wieder eure ganzen Putzkästen wegräumen zu müssen?“

Nicht selten wird das Stallbuch verziert durch schöne Zeichnungen, unter denen allerdings aus irgendeinem Grund häufig zu lesen ist, dass die Ähnlichkeiten mit lebenden und bekannten Reitern oder Namen von Reitern des Stalles rein zufällig wären. Auch ich habe einmal meinen Namen über solch einer Zeichnung gesehen und im ersten Moment gedacht, sie würden mich meinen - doch dann habe ich zum Glück erkannt, dass das Pferd nicht meines sein konnte, da es viel zu dick gezeichnet war ...


Aus eigener Erfahrung

Auch unser Stall hat solch ein Stallbuch. In das haben sich allerdings (für mich völlig unverständlich) einige Sätze eingeschlichen, die man als aufgebracht, beleidigend, besserwisserisch, unhöflich oder arrogant bezeichnen könnte und die so also in keiner Weise den freundlichen Ton unseres Stalles widerspiegeln.

Da wir gar nicht erst zulassen wollten, dass sich dieses so unreiterliche Verhalten bei uns einnistet, wurde unser Stallbuch einer strengen Zensur unterzogen und die entsprechenden Seiten kurzerhand entfernt.

Seitdem ist in unserem Stall wieder der übliche Friede eingekehrt, und manchmal versammelt sich der ganze Stall im Reiterstübchen, und dann lesen wir alle zusammen die erste Seite unseres Stallbuches, auf der steht: „Hallo, ich bin das Stallbuch dieses Hofes und in mich sollen nur freundliche und informative Dinge geschrieben werden!“ Und da nach der großen Zensur auf diese Seite keine weiteren mehr folgen, wird auch niemand mehr etwas Gemeines in unser Buch schreiben können. Und genau das erfüllt uns immer wieder mit großer Genugtuung.

Katinka Schnitker



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