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Problempferde: Verweigerung am Sprung - Longe - Fütterungstechniken - Ein Pferd allein - Zum Wiehern!

Equikids April 2013


Verweigerung am Sprung – Teil IV

Was tun?


In der letzten Ausgabe von Equikids haben wir bereits praktische Tipps gegeben, was bei Verweigerungen konkret zu tun ist. Nun geht es weiter:


b) Was mache ich, wenn ...
...das Pferd unkontrolliert und schnell anzieht, im letzten Moment aber doch stehen bleibt?


In solchen Fällen kommt es häufig zu mehr oder weniger eleganten "Alleinflügen" durch den Reiter über das oder gar in das Hindernis. Sprich: Dieser Fehler stellt eine große Gefahr dar; und nicht nur der Reiter kann sich bei solchen Aktionen schwer verletzen, auch Pferde, die vom eigenen Schwung getrieben beim Bremsen noch in das Hindernis hineinbrechen, sind natürlich stark verletzungsgefährdet.

  1. Lange geradlinige Anläufe vermeiden
    Je länger das Pferd geradeaus auf das Hindernis zu steuert, desto schneller kann es werden. Das zu hohe Tempo aber ist begründet durch eine Angst, die letztendlich Ursache und Ergebnis in Einem ist. Erst einmal wird das Pferd so schnell, weil es Angst hat, woraufhin es zweitens vollkommen die Übersicht verliert und erst recht Angst vor dem Sprung bekommt. Dieser fast schon hysterischen Reaktion kann man dadurch vorbeugen, dass man den Anlauf verkürzt. Dabei muss natürlich ein NOTWENDIGER Anlauf zugelassen werden, da ein Sprung aus dem Stand ein Pferd sicher nicht unbedingt von der Harmlosigkeit des Hindernisses überzeugt.
  2. Im Schritt zum, im Trab vor und im Galopp über das Hindernis
    Das Pferd soll Zeit bekommen, sich in Ruhe den Sprung anzuschauen und ihn taxieren zu können. Nur wirklich routinierte Pferde bekommen dies auch in hohem Tempo in den Griff. Ein stürmendes Tier, welches im letzten Moment dann doch stehen bleibt, verzweifelt eben zu guter Letzt doch an der gestellten Aufgabe, der es sich zunächst mit dem Mut der Verzweiflung entgegen geworfen hat. Daher ist es die Aufgabe des Reiters, sich im Schritt und Trab zu vergewissern, dass sein Pferd das Hindernis klar erkannt hat und bereit ist, es zu überwinden. Sowie es versucht, sich fluchtartig den Hilfen zu entziehen, sollte der Reiter abwenden und sich erneut im Schritt dem Sprung nähern. Erst, wenn sein Pferd bis vor den Sprung ruhig und gelassen bleibt, sollte er damit beginnen, ca. 5m vor (einem kleinen!) Hindernis anzutraben. Aber auch aus dem Trab darf das Pferd nur dann springen, wenn es nicht versucht, die Flucht ins Chaos anzutreten. Nur aus dem geregelten und kontrolliertem Trab heraus wird der kleine Sprung überwunden. Gelingt diese Übung sicher und ruhig, kann die Anforderung vorsichtig erhöht und der Galopp gestattet werden. Aber auch hier gilt: Sowie der Galopp vor dem Sprung zu heftig wird, sollte der Reiter abwenden oder selber durchparieren, bevor sein Pferd ihn ausbremst. Nur wenn es beständig und sicher an den Hilfen bleibt, darf der Sprung gewagt werden.
  3. Nach dem Sprung sofort durchparieren
    Hat ein leicht zur Panik neigendes Pferd einen Sprung mehr oder weniger kontrolliert überwunden, folgt oft sofort danach ein fluchtartiger Galopp. In einem Parcours macht sich ein derartiges Verhalten natürlich sowieso sehr schlecht, aber auch bei Einzelsprüngen darf man es nicht dulden. Wer diese Flucht zulässt, vermittelt seinem Pferd noch im Nachhinein die Gewissheit, dass das gerade überwundene Hindernis wahrhaftig ein echtes Schrecknis war. Durch ein sofortiges Durchparieren nach dem Sprung hingegen verliert die ganze Aktion an Aufregung. Möglichst im Schritt sollte das Pferd weitergehen und seine Ruhe so schnell es geht wieder herstellen. Gerade dieses nachträgliche Herunterspielen der Anforderung wirkt sich absolut positiv auf das Verhalten während des Anreitens aus.
  4. "Zufälliges Springen"
    Bewährt hat sich auch die Taktik des quasi "zufälligen" Springens. Z.B. legt der Reiter vor oder um den Sprung herum einen Zirkel an, auf dem in allen drei Gangarten und auf beiden Händen geritten wird. Der Reiter konzentriert sich besonders darauf, mit allen Hilfen korrekt beim Pferd anzukommen und es immer bei sich zu haben. Hat sich die Durchlässigkeit – vor allem im Galopp – stabilisiert, wendet er einfach ohne großes Aufheben auf das Hindernis hin ab. Bleibt sein Pferd im Takt und an den Hilfen, darf er den Sprung ernsthaft anreiten. Macht es sich beim Anblick des Hindernisses wieder frei, wird eben abgewendet, die Durchlässigkeit wieder hergestellt und dann ein neuer Versuch unternommen.
  5. Hilfe durch Rhythmusstangen
    Mangelndes Taxiervermögen des Pferdes ist ein Hauptgrund für unkoordiniertes Heranstürmen mit anschließender Notbremse. Als Hilfe können dem Pferd daher auch Galoppstangen vor dem Sprung angeboten werden. Je nach Länge des Galoppsprunges werden sie im Abstand von 2,50m – 3,50m vor das Hindernis gelegt. Auf diese Weise werden dem Pferd sowohl Rhythmus als auch passender Absprung vorgegeben. Seine Selbstsicherheit steigt, und bei einem Mindestmaß an Grundtalent wird es sich das Gelernte so einprägen, dass es später auch ohne Hilfe der Stangen vor dem Hindernis zurückkommt und den richtigen Moment zum Absprung erkennt. Haben sich solche Erfahrungen gefestigt, wird auch das ungezügelte Heranstürmen der Vergangenheit angehören.

c) Was mache ich, wenn ...
...das Pferd vor dem Sprung immer langsamer wird und sich nicht mehr treiben lässt?

Ein solches Verhalten dokumentiert definitive Abneigung gegen das Springen. Das Pferd ist sauer. Dem Reiter drohen von diesem Problem in der Regel keine gesundheitlichen Gefahren, peinlich ist es aber doch, wenn in einem Springparcours nicht einmal das erste Hindernis erreicht wird. Bei den folgenden Tipps gehen wir davon aus, dass nicht der aktuelle Reiter die Schuld trägt für die Probleme des Pferdes, sondern dass ein verdorbenes Pferd unter einem guten Reiter korrigiert werden soll. Auch sei nochmals ausdrücklich auf die bereits oben erwähnte Prämisse hingewiesen, wonach das betroffene Pferd anerkanntermaßen über ausreichend Talent und Vermögen verfügt.

  1. Regelmäßiges Freispringen
    In einem Korridor mit einladenden, nicht zu anspruchsvollen und genau passend gebauten Hindernissen sollte dem Pferd zunächst die Möglichkeit gegeben werden, ohne jeden störenden Einfluss eines Reiters die Freude an seiner Sprungkraft wieder zu entdecken. Dieses Freispringen sollte so häufig in die ansonsten "sprungfreie" Trainingsarbeit eingebunden werden, dass es als selbstverständlich und ohne Aufregung akzeptiert wird. Wichtig ist, die Anforderungen solange deutlich unter den Möglichkeiten des Pferdes zu halten, bis es wiederholt aus eigenem Antrieb heraus oder zumindest ohne großen Aufwand die Hindernisse überwunden hat. Dabei darf es für Verweigerungen auf keinen Fall gestraft, sollte aber für jedes Springen deutlich und ausgiebig gelobt werden. Dabei ist auch der Einsatz von Äpfeln, Möhren und anderen (gesunden!) Leckereien sinnvoll.
  2. Die Verantwortung des Reiters
    Hat das Pferd im Rahmen des Freispringens seine ursprüngliche Springfreude wenigstens gegenüber niedrigen Hindernissen wieder gefunden, kann mit der Springarbeit unter dem (guten!) Reiter wieder begonnen werden. An den Fähigkeiten dieses Reiter hängt alles. Er darf auch bei wackeligen Anläufen nicht aus dem Gleichgewicht kommen, bei ungeschickten Sprüngen weder vor noch hinter die Bewegung geraten, niemals dem Pferd in den Rücken fallen, noch es im Maul stören oder rucken, und muss es selbstverständlich in jedem Moment mit korrekten Hilfen einrahmen und unterstützen!
  3. Springgymnastik mit geringen Anforderungen
    Auch unter dem Reiter sollte zunächst ganz besonders darauf geachtet werden, dass stets passend und nicht zu hoch aufgebaut wird. Sprungreihen eignen sich deshalb sehr gut, weil mit ihnen das flüssige und rhythmische Überwinden der Hindernisse unterstützt wird. Auch müssen sich weder Pferd noch Reiter um den passenden Absprung Sorgen machen und können sich statt dessen ganz auf den Bewegungsablauf an sich konzentrieren.
  4. Viel Zeit einplanen!
    Aus einem "sauren" wieder ein springfreudiges Pferd zu machen, gelingt erstens nicht immer und braucht aber in jedem Fall viel Zeit, wobei hier ruhig von Jahren gesprochen werden darf. Je nach Tiefe der von außen produzierten Abneigung gegen das Springen gelingt ein Wiedergewinnen des betroffenen Tieres für diese Disziplin früher oder später. Ein Misslingen ist allerdings immer dann schon vorprogrammiert, wenn das Training in irgendeiner Weise unter Zeitdruck gerät. Es sollte dem Ausbilder zwar wichtig sein, dem Pferd überhaupt wieder Springfreude zu vermitteln, ob dies aber heute oder in einem Monat oder erst in drei Jahren geschieht, sollte eine untergeordnete Rolle spielen.
  5. Den Misserfolg akzeptieren
    Aus Punkt 9. ergibt sich die Tatsache, dass ein solches Tier für ehrgeizige Springreiter wenig geeignet ist. Es ist eher die Aufgabe eines Menschen, der gerade an diesem Pferd ganz besonders hängt und zusätzlich ein besonderes Ziel darin sieht, dessen verschüttetes Springtalent wieder aus zu graben. Wer auch immer sich einer solchen Aufgabe stellt, sollte sich aber auch darüber im Klaren sein, dass sich der gewünschte Erfolg eventuell nie mehr einstellen wird.

Ute Forler


Longieren – aber richtig!

Teil I: Die Ausrüstung


Gerade jetzt im Frühjahr wird die Longe besonders häufig herausgeholt. Einerseits müssen viele Pferde nach einem langen, kalten und dadurch eher ruhigen Winter wieder antrainiert werden, andererseits spielt die Longe auch bei der Ausbildung der nun dreijährigen Jungpferde eine wichtige Rolle.

Damit die Arbeit an der Longe auch wirklich hilfreich und sinnvoll ist, muss der Longenführer allerdings wissen, was er tut. Häufig wird das Pferd einfach am Ende der Longe in die Runde gescheucht – das bringt nicht und kann sogar schädlich sein, denn die relativ enge Kreisbahn an der Longe stellt eine Belastung für Sehnen und Gelenke dar.

Richtiges Longieren beginnt schon mit der richtigen Ausrüstung. Eine stabile Longe, gerne mit Drehgelenk, damit sie sich immer wieder glatt ausdreht, ist da nur der Anfang.


Gut ausgerüstet: Der Longenführer

Wer longieren möchte, sollte keine Reitstiefel tragen. Als Longenführer muss man gut zu Fuß sein und sich auch schon mal ein paar Schritte flott bewegen können – auch wenn man grundsätzlich auf einem Punkt in der Mitte des Longierzirkels stehenbleibt. Sicher verschnürte Turnschuhe oder stabile Freizeitschuhe, gerne knöchelhoch, sind geeignet. Darüber hinaus benötigt ein Longenführer auf jeden Fall leichte, gut sitzende Handschuhe, um seine Finger gegen ein Durchrutschen der Longe zu schützen – andernfalls kann es leicht zu Abschürfungen und leichten Verbrennungen kommen, falls die Longe vom Pferd durch die Hände gezogen wird.

Auf einen Kopfschutz hingegen kann hier einmal verzichtet werden – beim Longieren ist die Sturzgefahr eher gering.

Dann braucht der Longenführer natürlich noch eine Longe und eine leichte Longierpeitsche. Schwere Peitschen sind unpraktisch – auch ein relativ leichtes Gewicht wird schwer in der Hand, wenn man es permanent halten und gezielt ausbalancieren muss.


Minimal ausgerüstet: Das Pferd

Falls ein Pferd bereits wirklich gut ausgebildet und nicht zu lauflustig ist, reicht ein eng anliegendes, gut sitzendes und stabiles Halfter. Hier kann die Longe in den inneren Ring des Nasenriemens eingehakt werden. Normalerweise sind Halfter jedoch ungeeignet, weil sie nicht nur schwach und unpräzise einwirken, sondern bei Zug an der Longe auch verrutschen können und so vor allem das äußere Auge des Pferdes oft beeinträchtigen.

Sehr viel besser geeignet ist die Longierzäumung schlechthin: der Kappzaum. Ein Kappzaum muss allerdings unbedingt wirklich gut passen, gut gepolstert sein und sehr eng verschnallt werden. Beim Kappzaum läuft eine gepolsterte Metallschiene über die Pferdenase. Dadurch ist der Kappzaum relativ starr. Gut gepolstert und gut sitzend eng verschnallt, ist das eine sehr genau einwirkende und trotzdem sanfte Zäumung – schlecht sitzend, rutschend oder mangelhaft gepolstert kann ein Kappzaum Schmerzen verursachen.  

Am Trensengebiss sollte ein Pferd nach Möglichkeit nur dann longiert werden, wenn es auch entsprechend beidseitig ausgebunden ist. Andernfalls kann das Gebiss leicht durchs Pferdemaul gezogen werden. Eine Longierbrille, die beide Trensenringe verbindet, so dass die Longe unter dem Kinn des Pferdes eingehakt werden kann, verhindert zwar ein Durchrutschen des Gebisses, ermöglicht jedoch keine eindeutige Einwirkung über die Longe.


Vollständig ausgerüstet: Das Pferd

Für weiterführende Longenarbeit benötigt das Pferd auch einen Longiergurt oder sollte alternativ gesattelt werden. Am Longiergurt oder auch am Sattel können Hilfszügel befestigt werden. Dabei trägt das Pferd eine Trensenzäumung mit einem gut passenden, weichen Gebiss, etwa einer doppelt gebrochenen Wassertrense.

Unter dem Longiergurt sollte ebenfalls eine Unterlage liegen, eine einfache Satteldecke reicht.

Welche Hilfszügel verwendet werden, hängt auch vom Ziel der Longenarbeit ab. Geht es vor allem um eine ruhige und stetige Anlehnung des Pferdes, ist der klassische beidseitige Ausbinder zu empfehlen; das ist etwa dann der Fall, wenn Reiter auf dem Pferd Sitzübungen machen oder voltigieren.

Der Laufferzügel wird beidseitig als Dreieck verschnallt: Vom Longiergurt durch den Trensenring und wieder zurück. Dadurch kann das Pferd seine Haltung leicht verändern und sich je nach Verschnallung auch nach unten dehnen. Dieser Hilfszügel ist sehr vielseitig einsetzbar, man kann das Pferd damit sowohl lösen und dehnen als auch aufrichten und versammeln.

Nicht so gut geeignet ist der Dreieckszügel, der vom Bauchgurt aus zwischen den Vorderbeinen des Pferdes hindurch führt, sich dann gabelt und durch die Trensenringe seitlich zurück zum Longiergurt geführt wird. Hier fehlt die seitliche Begrenzung, die gerade auf der Kreisbahn an der Longe wichtig ist.

Das gleiche gilt für den noch weniger geeigneten Stoßzügel, der vom Bauchgurt aus zwischen den Vorderbeinen des Pferdes hindurch zum Kopf des Pferdes führt. Auch hier fehlt der Seitenhalt. Hinzu kommt, dass der Stoßzügel häufig falsch verschnallt wird: Er sollte nicht mittels einer Longierbrille in das Gebiss eingehakt werden, sondern auf den Nasenriemen des gut sitzenden englischen Reithalfters einwirken.

Beinschutz wie Bandagen, Gamaschen oder Streichkappen ist optional: Manche Pferde benötigen ihn, andere nicht. Es gilt: Je sicherer ausbalanciert das Pferd ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich selbst an die Beine tritt und so verletzt. Gerade bei jungen Pferden am Anfang der Ausbildung ist Beinschutz daher durchaus sinnvoll.

Weiter geht’s in der nächsten Ausgabe von Equikids: Wie sieht die grundsätzliche Hilfengebung aus?


Richtig füttern: Nicht nur auf das „Was“, auch auf das „Wie“ kommt es an

Fütterungstechniken, Teil II


Weiter geht’s mit den verschiedenen Futtermitteln und den entsprechenden Techniken:


Gras-/Heupellets oder -cobs

Das ist pelletiertes Heu, die staublose Alternative der Heufütterung.


Fütterungstechnik

Da die Pferde grundsätzlich zuerst das Basisfutter – in diesem Fall die Grascobs bzw. –pellets – bekommen, neigen sie dabei zum Schlingen,wenn sie hungrig sind.

Mit Heu klappt das nicht, aber bei Grascobs kann es schon mal passieren, dass die Pferde ganze Cobs oder Pellets runterschlucken, was zu Schlundverstopfungen führen kann. Daher sollte man die Cobs so weit anfeuchten und anweichen lassen, dass sie weich sind bzw. zerfallen. Das regt die Pferde zum ruhigen, gleichmäßigen Kauen an.

Für alte Pferde kann man die Pellets/Cobs ganz aufweichen lassen, bis sie in ihre ursprüngliche Struktur zerfallen. Das wäre insgesamt die beste – allerdings ziemlich arbeitsintensive und zeitaufwendige – Lösung für alle Pferde.


Hafer

Haferkörner sind  relativ klein und werden daher von den Pferden oft schlecht gekaut. Nicht umsonst umlagern Spatzen manche Pferdeäpfel, denn ein Teil des mechanisch nicht behandelten Hafers wird meist ausgeschieden.


Fütterungstechnik

Daher ist es sinnvoller, Hafer gequetscht zu verfüttern. Da durch das Quetschen und die Sauerstoffzufuhr mit der Zeit wertvolle Nahrungsstoffe verloren gehen, sollte man den Hafer nicht allzu stark quetschen – und am besten gleich verfüttern. In großen, gut geführten Ställen stehen daher auch Haferquetschen, die vor jeder Mahlzeit in Gang gesetzt werden.

Gequetschter Hafer sollte mit etwas Wasser übersprüht verfüttert werden, da das Innere der Haferkörner leicht staubig sein kann.


Gerste

Das Gerstenkorn ist fest und rund und hat sehr harte Spelzen, die sich nur schwer zerkauen lassen.


Fütterungstechnik

Man kann Gerste quetschen oder schroten, das muss dann aber genau wie beim Hafer vor jeder Mahlzeit geschehen, um keinen Nährstoffverlust in Kauf nehmen zu müssen. Besser ist es, die Gerste mit heißem Wasser zu übergießen und einige Zeit weichen und quellen zu lassen.


Zuckerrübenschnitzel

Zuckerrübenschnitzel  sind die getrockneten und zerschnitzelten Fruchtfleischreste der Zuckerrübe, die aber noch reichlich Zucker und somit Energie enthalten.


Fütterungstechnik

Trockenschnitzel quellen auf, wenn sie mit Flüssigkeit in Kontakt kommen. Daher sollte man sie niemals trocken verfüttern, denn das Aufquellen im Magen oder im Verdauungstrakt führt zu schwersten Koliken und oft genug zum Tod des Pferdes.

Die Schnitzel werden mit der dreifachen Menge am besten lauwarmen Wassers übergossen und sollten ca. 12 Stunden ausquellen. Man wird erstaunt sein, welche Menge das ergibt!

Die Eimer, in denen die Zuckerrübenschnitzel quellen und auch die Futtergefäße müssen täglich gründlich gereinigt werden, denn die zuckerreichen Reste gären schnell.  Wenn ein Pferd die vergorenen Futterreste bei der nächsten Mahlzeit mitfrisst, kann das zu Durchfällen und Koliken führen.


Mais

Das Maiskorn ist hart, für Pferde kaum zu knacken. An den nahrhaften Inhalt kommen sie nur mit mechanischer Hilfe.


Fütterungstechnik

Mais muss gebrochen verfüttert werden, da die harte Schale von Pferdezähnen nicht geknackt werden kann. Dann besteht die Gefahr des Verschluckens der Maiskörner, was zu Schlundverstopfungen und Koliken führen kann.

Mais kann man gebrochen in Säcken kaufen, er muss nicht wie Hafer und Gerste täglich gebrochen werden.

Man verfüttert ihn pur oder in Mischung mit Hafer oder Gerste.


Leinsamen

Leinsamenkörner sind relativ klein und hart. Ein Pferdegebiss kann bei einem Happen Leinsamen nur einen geringen Teil zerkauen, der Rest wird ungekaut heruntergeschluckt und kommt wegen der harten Schale relativ unverdaut wieder aus dem Pferdekörper heraus.

Leinsamen enthält Linamarin. Das ist ein Stoff, der unter Einfluss von Feuchtigkeit und unter Mitwirkung des Enzyms Linase Blausäure abspalten kann. Und die ist giftig.

Pro Pferd und Tag sollte man daher nicht mehr als 100 g Leinsamen verfüttern.


Fütterungstechnik

Erwärmt man Leinsamen leicht, wird die giftige Blausäure frei. Kocht man den Leinsamen jedoch ab, wird die Linase zerstört.

Leinsamen sollte man daher immer gründlich abkochen. Schneller geht das Abkochen, wenn man ihn vorher in einer Mühle mit Schlagwerk gemahlen hat.

Beim Abkochen werden auch die Schleimstoffe frei, die sich wie ein schützender Film um die Darmwände legen.

Leinsamen verfüttert man als leicht warmen Brei, am besten mit Kraftfutter vermischt. Pferde lieben ihn aber auch pur.


Weizenkleie

Sie besteht aus den Hüllschichten des Weizens, die bei der Mehlproduktion für Brot abgeraspelt werden. Weizenkleie ist kein typisches Pferdefutter, aber ein wichtiger Bestandteil des Mash.


Fütterungstechnik

Weizenkleie hat die Substanz von grobem Mehl – sie schreit sozusagen nach Feuchtigkeit!

Man übergießt Weizenkleie mit heißem Wasser, bis sie damit bedeckt ist. Dann deckt man das Gefäß zu und lässt die Weizenkleie ausquellen und auskühlen. Verfüttert wird sie lauwarm.

Alle Gefäße, mit denen die Weizenkleie in Berührung kommt, müssen täglich gründlich gereinigt werden, da sich in den Resten des Futters Schimmel bilden kann.


Äpfel und Möhren
Das geliebte Zusatzfutter gerade im Winter kann in Mengen bis zu 3 kg - je nach
Pferd - verfüttert werden. Allerdings sollte man darauf achten, dass Möhren und
Äpfel nicht gefroren waren, sonst werden sie matschig und unansehnlich.

Fütterungstechnik:
Man sollte sie immer an- bzw. klein schneiden. Ein kleiner Apfel ist ebenso
rutschig wie eine kleine Möhre, die das Pferd mit den Zähnen gerade mal nicht
erwischt, und kann unzerkaut in die Speiseröhre gelangen. Dort bleibt er dann
mit ziemlicher Sicherheit stecken und bewirkt eine schmerzhafte
Schlundverstopfung, die vom Tierarzt gelöst werden muss.
Einen einzelnen kleinen Apfel kann man gerade mal anbeißen, größere Äpfel teilt oder
viertelt man, während man Möhren in mundgerechte, d.h. etwa 7 cm große Stücke
schneidet.

Zusammenfassung

Alle harten Futtermittel, die das Pferd nicht selbst aufschließen kann, muss man cracken oder walzen.

Futtermittel, denen das Wasser entzogen wurde, müssen sich vor dem Füttern völlig mit Wasser auffüllen können. Das kann bis zu 12 Stunden dauern.

Selbstverständlich sollte sein, dass man kein verdorbenes Futter vorlegt. Die Pferde erkennen das oft nicht, fressen es und werden krank.

Das alte Wort „Das Auge des Herrn macht das Pferd fett (fit)“ bezieht sich auch auf die Art, WIE man füttert.

Uta Over



Zur Diskussion:

Ein Pferd allein - die psychische Qual


Jetzt, wo es Frühling geworden ist, sieht man sie wieder, die einsamen Pferde. Sie stehen auf für sie viel zu großen Weiden in ländlichen Bereichen, auf  kleinen Bauland-Erwartungsstücken in Stadtrandgebieten, an einer Straßenecke und manchmal sogar in einem wohl ausgebauten und gepflegten Paddock oder einem verwilderten Obstgarten.

Nur leider immer allein.

Im Winter hat man sie nicht gesehen; da waren sie unseren Blicken wohlverborgen und noch einsamer im Stall.

Wären sie Hunde, sie würden laut jaulen - und damit hätte sich ihr Elend erledigt, denn sowas hält keine Nachbarschaft aus, und der Amtstierarzt stände auf der Matte!

Leider aber können sie das nicht.

So stehen sie im Winter zuerst vielleicht noch protestierend, später resigniert im Stall und von Frühjahr bis Sommer ebenso allein auf der Weide. Dort sieht man dann die Spur ihrer Einsamkeit: Ein schmaler Trampelpfad am Weidezaun entlang, wo vielleicht mal andere Pferde oder vielleicht auch nur ein Hund oder ein Mensch vorbeikommen.

In Reitställen sieht man sie das ganze Jahr - und sieht es nicht: Zwölf Quadratmeter hat ein Pferd für sich allein, wenn es Glück hat. Vorschrift ist das nicht, es reichen auch neun Quadratmeter aus.

Da ist dann keine Hufspur vom Laufen zu sehen, denn Laufen ist nicht in diesem kleinen Raum. Ein Pferd ist kein Panther, der sich um sich dreht....

Hier sieht man die Spuren der Verzweiflung über die Einsamkeit an den Boxenwänden: Durchgenagtes Holz, Schlagspuren an den Wänden und Pferde, die von einem Bein aufs andere weben...

Stumme Hilferufe.



Warum hält man ein Pferd allein?

Aus rein praktischen Erwägungen, weil man nämlich meist nur ein Pferd zum Reiten braucht. Und wozu da ein zweites haben, das nur kostet...

In Reitställen stehen die Pferde in Boxen und damit auch allein.

Hier ist das eine Frage der Organisation. Denn gerade bei einer gewissen Fluktuation ist es wesentlich einfacher, Pferde in Einzelboxen zu sperren, als sie in eine Gruppe einzugewöhnen, was Wochen und manchmal Monate braucht und viel Verständnis aller betroffenen Pferdebesitzer erfordert.

Selbstverständlich kann man den Pferden ihr Einzelschicksal etwas erleichtern, indem man sich viel mit ihnen befasst, mit ihnen spazierengeht, sie stundenweise mit anderen Pferden grasen lässt - nur: Wer tut das in den großen Ställen?

Viel zu wenig kümmert man sich darum, dass auch Pferde mal miteinander reden möchten. Dass sie nicht immer „weggesperrt“ werden, sondern sich mit anderen Pferden mal unterhalten, mit ihnen spielen, ja auch mal kloppen möchten!

Klar - ein Pferd, das jahrelang allein gehalten wurde und Eisen hat, ist für eine derartige Haltung nicht gerade prädestiniert. Es muss sozusagen langsam „resozialisiert“ werden.

Nur - das ist Arbeit, das ist Anspruch, das ist zeitweise Verzicht für den Besitzer aufs Reiten! Aber das wird es einem danken.


Das Pferd am Haus

Der zweite Grund, ein Pferd allein zu halten, ist scheinbar dann gegeben, wenn man das  Pferd am  Haus halten kann. Wenn Platz und die entsprechende Baugenehmigung etc. vorhanden sind, ist ein Stall schnell gebaut, eine kleine Weide schnell eingezäunt - und fertig ist die Pferdehaltung.

So ein Pferd macht dann auch relativ wenig Arbeit und ist genauso verfügbar wie ein Pferd im Reitstall, weil man ja sozusagen Tür an Tür wohnt.

Da Pferde - s. wiederum oben - relativ still sind, merkt der unbedarfte Pferdebesitzer auch nicht, dass es leidet.

Wer von diesen Leuten schaut schon in Pferdegesichter...

Ein zweites Pferd zur Gesellschaft? Warum? Das bringt nur Komplikationen! Dann ginge das Theater los, wenn man mit dem einen Pferd reiten möchte, und das andere müsste zuhause bleiben und würde versuchen, die ganze Hütte abzureißen!

Warum - so argumentieren diese Menschen - soll ich zwei Pferde haben, wenn ich nur eines reiten will?

Ja... warum?

Weil Pferde keine einsamen Jäger sind, sondern seit Jahrmillionen gejagte Tiere, die die Geborgenheit der Herde für ihr Wohlbefinden brauchen. Die paar tausend Jahre, die wir die Pferde domestiziert haben, haben das auch nicht geändert.

Wir können das Fluchttier Pferd einsperren und allein halten, weil wir die Macht dazu haben und es sich als hierarchisch geprägtes Tier dem unterwirft - glücklichist es dabei aber nicht!

Es ist die pure Knechtung des Schwächeren und Ausnutzung dessen Schwäche, ohne auf seine Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen und sie zu achten.   


Gemeinsamkeit und Sicherheit

Pferde brauchen Pferde zum Glück oder für ihr Wohlbefinden - keine Menschen. Wir nutzen die Pferde, sollten ihnen aber gerade deshalb die Gemeinsamkeit mit anderen Pferden nicht vorenthalten.

Ein zweites Pferd bedeutet Sicherheit: Legt sich das eine Pferd zum Dösen hin, hält das andere Wache. Rennt das dominantere Pferd los, folgt das rangniedrigere Pferd vertrauensvoll und bedingungslos. Juckt das Fell, wendet man sich dem Artgenossen zu und sagt: Du, es krabbelt - juck mich!

Ich - die Autorin dieses Artikels - habe Pferde und Esel. Die Pferde stehen immer zusammen, spielen miteinander und kraulen sich. Die Esel untereinander auch. Warum wohl...  weil es Artgenossen sind.

Ich kann meine Pferde und Esel auch kraulen... aber richtig mit ihnen kommunizieren, so wie es Artgenossenuntereinander tun können, das kann ich nicht. Man soll sich nicht zuviel einbilden.


Beistellpferde - eine „unnütze“ Last...

Wirklich?

Natürlich muss man ein zweites - möglicherweise nicht mehr reitbares - Pferd, das dem eigenen lediglich als Gesellschaft dient, füttern, putzen und versorgen und hat keinen direkten Nutzen von ihm.

Aber man gibt doch dem Pferd, das man tatsächlich durch Reiten oder Fahren selbst auch nutzt, mehr Lebensqualität, indem man ihm einen Gefährten zur Seite stellt. Schließlich hat man selbst täglich ja nur eine kurze Spanne Zeit für sein Pferd - die übrige Zeit wäre es sonst allein...

Ein sogenanntes Beistellpferd wäre also das Mindeste, was man seinem Pferd gönnen sollte, wenn man es in Eigenregie am Haus hält.

Ist das Gesellschaftspferd noch bedingt belastbar, haben beide Spaß, wenn sie manchmal zusammen „raus“ können, das Gesellschaftspferd vielleicht als Handpferd. Ist das Gesellschaftspferd nicht mehr belastbar, freut es sich vermutlich auch über ein paar Stunden allein, wenn das Reitpferd geritten wird. So haben wiederum beide was davon.


Der Kernpunkt

Der Kernpunkt ist, dass Pferde vom Ursprung her gejagte Herdentiere mit streng hierarchischer Prägung sind. Ich sagte es oben schon: Die paar Jahrtausende, die wir die Pferde domestiziert haben, haben daran nichts geändert - das kann jeder Reiter bestätigen, der im Gelände ein noch junges, unsicheres Pferd von der Gruppe wegreiten will....

Das Pferd zieht die Gesellschaft der Gruppe (von Pferden) IMMER der des Menschen vor!

Diese Gesellschaft sollten wir dem eigenen Reitpferd zumindest in dem Bereich gönnen, in welchem wir keinen Gehorsam, keine Leistung von ihm fordern ... und das sind etwa dreiundzwanzig Stunden am Tag.

Uta Over


Zum Wiehern: Auf, aufs Turnier!


"Turnierreiter" - das mag sich ja vielleicht ganz gut anhören, aber in Wirklichkeit sind das doch nur Reiter, die sich ständig selbst etwas beweisen müssen... Ein beständiger Freizeitreiter hat sowas überhaupt nicht nötig, er weiß einfach auch ohne solch eine kleine Schleife ganz genau, was er mit seinem Pferd leisten kann!

- Obwohl, einmal an einem Turnier teilzunehmen, ist eben doch ganz reizvoll: die Atmosphäre, die Zuschauer, und einmal den eigenen Namen durch den Lautsprecher hören; der Triumph, eben doch diese kleine Schleife und dann natürlich noch die Ehrenrunde... Und so dachte sich eines Tages ein eingefleischter Freizeitreiter (welcher gerne anonym bleiben möchte): Warum eigentlich nicht? - und meldete sich zum Turnier:


Es ist ja noch Zeit...

Gut, es ist nun nicht gerade die anspruchsvollste Kategorie, zu der man sich gemeldet hat, aber ein bisschen üben muss man wohl schon noch, man will sich ja schließlich nicht blamieren. Am besten wird wohl ein Trainingsplan sein! Und heute geht es auch schon los... - ob ich mit auf einen Ausritt komme?

Ja, weißt du, eigentlich muss ich ja noch üben, aber was soll's: Die Sonne scheint - los geht's!

Nach zwei Tagen ernsthaften Trainings klappt dann auf einmal gar nichts mehr, na klar: zu einseitige Beanspruchung. Hier hilft nur ein ganz gemütlicher Ausritt...

Am folgenden Tag konnte man dem entsprechendem Pferd einfach schon von weitem ansehen, dass es heute mit produktiver Arbeit wohl nichts wird, aber man hat ja auch noch soooo viel Zeit.

Einen Monat später wurde dann aber tatsächlich mit dem Training begonnen, und zwar mit allem erforderlichen Ehrgeiz, welcher sich allerdings ganz von alleine einstellt, wenn es nur noch drei Tage bis zum Start sind...


Letzte Vorbereitungen

Ach herrje: die Kleiderordnung! Nun war man so sehr damit beschäftigt, nicht zu üben, dass man sich um solche Kleinigkeiten einfach noch nicht kümmern konnte. Ob man wohl auch in einer blauen Reithose starten kann? Nein, wohl eher nicht, also muss eine weiße her, vielleicht kann man ja die von Heike leihen? Passt nicht, ach was, dann kauft man sich halt eine, so etwas kann man doch bestimmt noch mal gebrauchen, ist ja eigentlich auch ziemlich praktisch, so eine weiße Hose, wenn man sich normalerweise durch verschlammte Reitwege wühlt...

Jetzt noch schnell den Sattel putzen, oder doch lieber einen neuen kaufen, geht eventuell schneller!?

Stiefel sind sauber, eine weiße Bluse ist gefunden, und ein viel zu großes Jackett geliehen. Eigentlich kann nichts mehr schief gehen. Es sei denn - ja, es sei denn, das Pferd hat sich schnell noch einmal gründlich im feuchten Schlamm gewälzt - was nun, einfach duschen trotz der Kälte? Aber will man es sich mit seinem Pferd ausgerechnet an so einem wichtigen Tag verderben? Also lieber versuchen, den Schlamm möglichst gleichmäßig zu verteilen: Es weiß ja keiner, welch eine Farbe das Pferd normalerweise hat.

So, nun noch schnell einflechten - wer hat eigentlich diese viel zu kleinen Gummis erfunden, und müssen die "Knubbel" wirklich gleichmäßig sein? Ach was, eine offene Mähne kann auch gepflegt aussehen! Außer natürlich, sie steht in alle Himmelsrichtungen und ist an einigen Stellen auch noch angescheuert, aber jetzt ist einfach keine Zeit mehr!

Ein dreckiges Pferd, ein zu großes Jackett, überhaupt nicht vorbereitet - und wie kommt eigentlich jetzt dieser große Fleck auf die neue leuchtend weiße Reithose, und warum wirken alle anderen so wahnsinnig professionell und gelassen, und die Pferde so sauber?

Ist das Pferd heute Morgen denn nicht eigentlich doch ziemlich lahm gegangen, und fühlt man sich nicht auch selber schon seit Tagen schlecht? Vielleicht sollte man lieber absagen... ach, wenn man doch nur nicht schon jedem, der es hören oder nicht hören wollte, von diesem Turnier erzählt hätte...


"Turnierreiter" - das mag sich ja vielleicht ganz gut anhören, aber in Wirklichkeit sind das doch nur Reiter, die sich ständig selbst etwas beweisen müssen... Ein beständiger Freizeitreiter hat so etwas überhaupt nicht nötig, und außerdem ging das Pferd am Morgen des Turniers wirklich ganz furchtbar lahm, und die Gesundheit des Pferdes geht vor ein bisschen Ruhm und Ehre! - Zum Glück ging es ihm danach schnell wieder besser...

Katinka Schnitker



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